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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Die Diagnose von Leistungsangst vor schulischen Rechtschreibsituationen: Neue Ergebnisse zu den psychometrischen Eigenschaften und zur Validität einer entsprechenden Kurzskala
Paralleltitel: The Measurement of Students' Spelling-specific Test Anxiety: Further Psychometric and Validation Results for a Short Scale
Autor:
Originalveröffentlichung: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 44 (1995) 4, S. 110-119
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Schülerverhalten; Schulversagen; Schulangst; Rechtschreibung
Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Pädagogische Psychologie
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0032-7034
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): In einer Studie mit Kindern des vierten Grundschuljahres wurden die psychometrischen Eigenschaften und ausgewählte Validitätsaspekte einer „Kurzskala zur Erfassung von Leistungsangst vor schulischen Rechtschreibsituationen (LARs)" untersucht. Die Datenerhebung erfolgte zu zwei Meßzeitpunkten - nämlich zu Schuljahresbeginn mit N = 274 Schülern und etwa 11 Monate später gegen Schuljahresende mit N=257 Schülern. Zu beiden Meßzeitpunkten hat sich eine faktorenanalytisch begründete Gesamtskala bilden lassen, mit der die rechtschreibängstlichen Besorgtheits- und Aufgeregtheitsreaktionen der untersuchten Vierkläßler summarisch erfaßt werden können - und dies unter der Bedingung zureichender instrumenteller Skalenreliabilitäten sowie einer ausnehmend hohen Wiederholungsreliabilität. Aufgrund ihrer Beziehungen zu verschiedenen Selbstkonzept- und Schulleistungskriterien erweist sich der bereichsspezifisch differentielle Meßanspruch der LARs-Kurzskala in Übereinstimmung mit den Ergebnissen einer einschlägigen Vorstudie untermauert: Zu beiden Meßzeitpunkten werden die LARs-Summenwerte auf der Ebene des Schülerselbstkonzepts am stärksten von den rechtschreibspezifischen Selbsteinschätzungen und auf der Ebene der Schulleistungen am stärksten von den rechtschreibbezogenen Lehrerurteilen aufgeklärt. Darüber hinaus fallen die Beziehungen der LARs-Summenwerte mit den diktatbezogenen Kausalattributionen, mit der Schulunlust der Schüler und mit dem lehrerperzipierten Ausmaß an regressivem Schülerverhalten weitgehend erwartungsgemäß aus.(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): In the present study the psychometric properties and the criterion-related validity of a short scale for measuring students' spelling-specific test anxiety were analyzed. This scale consists of 13 self-rating items which reflect students' worry and emotionality reactions in face of spelling requirements at school. Along with some concurrent criterion variables (such as general self-esteem, academic and spelling related self-concept, and spelling-related attributions, spelling and mathematics achievement, regressive classroom behavior), data were gathered at the beginning (N = 274) and, nearly 11 months later, at the end (N = 257) of the school year. At both measurement times, principal component analyses correspondingly revealed one common test anxiety factor and led to an overall scale format. This final scale Solutions appeared to be sufficiently reliable and stable Furthermore, their relationships to the various criterion variables largely turned out as theoretically expected. Especially, the spelling-specific test anxiety scores could be best predicted by spelling-specific self-concept and by spelling achievement, respectively. Thus, the findings of the present study could replicate the results of a previous pilot study and provided further support for the construct validity of interpretations based upon the spelling-specific test anxiety scale.(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 1995
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 24.02.2010
Empfohlene Zitierung: Faber, Günter: Die Diagnose von Leistungsangst vor schulischen Rechtschreibsituationen: Neue Ergebnisse zu den psychometrischen Eigenschaften und zur Validität einer entsprechenden Kurzskala - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 44 (1995) 4, S. 110-119 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-8804