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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelErwerbskarrieren und funktionaler Analphabetismus. Die Bedeutung von Literalität in Erwerbskarrieren von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen
ParalleltitelThe importance of literacy in the employment careers of participants in reading and writing courses
Autor
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik (2013) 3, S. 205-221
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Lesen; Schreiben; Niedrig qualifizierte Arbeit; Arbeitslosigkeit; Berufliche Integration; Berufsverlauf; Geringfügige Beschäftigung; Normalarbeitsverhältnis; Erwachsenenbildung; Teilnehmer; Alphabetisierung; Analphabetismus; Grundbildung; Arbeitsmarktchance; Lese-Rechtschreib-Schwäche
TeildisziplinBerufs- und Wirtschaftspädagogik
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Unzureichende Grundbildung gilt als ein erhebliches Risiko im Hinblick auf eine selbstbestimmte Lebensführung und die Teilhabe an Arbeit. Angesichts wachsender Anforderungen in der Berufs- und Arbeitswelt scheint es nur schwer vorstellbar, dass Menschen, die vom funktionalen Analphabetismus betroffen sind, dauerhaft Arbeit finden. Unter welchen Bedingungen dies gelingen kann, diskutiert der Beitrag qualitativ-empirisch auf der Basis von Erwerbsverläufen von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen. Während ein Teil der Befragten eine langfristige und kontinuierliche Teilhabe an Erwerbsarbeit erreichte und sich beruflich qualifizierte, griffen andere flexibel auf Jobs und Gelegenheitsarbeiten zurück. Als prekär erweisen sich die Lebensläufe einer kleineren Gruppe an Befragten, denen über viele Jahre hinweg kein dauerhafter Zugang zum Arbeitsmarkt gelang. Der Beitrag zeigt, dass sich unzureichende Lese- und/oder Schreibkenntnisse sehr unterschiedlich auf konkrete Erwerbsverläufe auswirken können. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Inadequate basic education is considered a significant risk factor for a self-determined life and for participating in employment. Regarding the growing demands to be observed in the world of work and the labour market, it seems almost impossible for people who are functionally illiterate to find employment on a permanent basis. Under what conditions this may be possible is to be discussed here from a qualitative-empirical perspective by examining the employment histories of participants in reading and writing courses. While some of the people interviewed here were able to participate in employment on a long-term and continuous basis and to obtain further professional qualifications, others flexibly took on jobs and casual work. The biographies that have proven precarious in this context are those of a smaller group of people who had not been able to get permanent access to the employment market for many years. This shows that inadequate reading and/or writing skills have highly different impacts on employment and career paths. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2013
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am15.07.2014
Empfohlene ZitierungThielen, Marc: Erwerbskarrieren und funktionaler Analphabetismus. Die Bedeutung von Literalität in Erwerbskarrieren von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen - In: Empirische Sonderpädagogik (2013) 3, S. 205-221 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-89235
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