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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
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Originaltitel: Die Bedeutung von Motivation und Volition beim Üben eines Musikinstrumentes: Was unterscheidet das Üben unter Lust und Unlust? Ergebnisse einer Tagebuchstudie mit Instrumentalschülern und Schulmusikstudierenden
Paralleltitel: The significance of motivation and volition for practising musical instruments: What makes the difference between practicing keenly or reluctantly? Results of a diary-based study with pupils and students of schoolmusic
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Clausen, Bernd [Hrsg.]: Vergleich in der musikpädagogischen Forschung. Essen : Die Blaue Eule 2011, S. 113-146. - (Musikpädagogische Forschung; 32)
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Musikpädagogik; Instrumentalunterricht; Tagebuch; Motivation; Übung; Hypothesenprüfung; Faktorenanalyse
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Fachdidaktik/musische Fächer
Dokumentart: Aufsatz (Sammelwerk)
ISBN: 978-3-89924-323-9
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Jeder Mensch, der ein Musikinstrument erlernt (hat), weiß, dass die Motivation zum regelmäßigen Üben Schwankungen unterliegt. Einerseits gibt es Tage, an denen man sich auf das Üben freut, sehr viel Spaß daran hat und im Idealfall Flow-Erleben eintritt; andererseits gibt es aber auch Tage, an denen man überhaupt keine Lust zum Üben hat, es als unangenehm und mühsam empfindet und sich dazu überwinden muss. Hat jemand Lust zum Üben, so befindet er sich in einer sog. „motivationalen Steuerungslage“, die von einer „aktivierenden Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand“ geprägt ist. Ein „positiver Zielzustand“ kann beispielsweise das Beherrschen der Lieblingskomposition sein oder einfach ein gutes Gefühl, das sich beim Üben einstellt. Hier kommt ein appetitives Motivationssystem zum Tragen; wird hingegen ausschließlich geübt, um beispielsweise den Tadel des Instrumentallehrers zu vermeiden, so ist ein aversives Motivationssystem aktiv. Der Zielzustand besteht in diesem Fall in der „Vermeidung oder Abwehr unerwünschter Ereignisse“. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): Everyone who has ever learned to play a musical instrument knows that his or her motivation to practice regularly is subject to fluctuation. There are days when you are looking forward to practicing, when it is highly joyful and flowexperience might occur, but there are also days when you feel no enthusiasm at all and have to force yourself to practice. In the former case, the person is in a “motivational state” of control. In the latter, if one has to overcome internal resistance to reach a goal, volitional processes come into effect, i.e. the person is in a “volitional state” of control. Volition helps to put intentions into action in spite of the partial or complete lack of motivation. To this end, so-called volitional strategies like control of motivation, attention and emotion will be employed. Differences between the states of motivational and volitional control manifest themselves mainly in one's own phenomenal experience. Actions under motivational control seem to happen of their own accord and don’t require elaborate volitional processes even if they are objectively difficult. The inner experience of a “motivational state” of control is characterized by “pleasure of doing the things”, loss of sense of time and the experience that only little effort is needed. By contrast, actions requiring volitional control processes lack the pleasure of doing them and are accompanied by an experience of intense effort. The aforesaid volitional control procedures are necessary. (DIPF/Orig.)
Beitrag in: Vergleich in der musikpädagogischen Forschung
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Eintrag erfolgte am: 13.05.2014
Empfohlene Zitierung: Roth, Barbara; Sokolowski, Kurt: Die Bedeutung von Motivation und Volition beim Üben eines Musikinstrumentes: Was unterscheidet das Üben unter Lust und Unlust? Ergebnisse einer Tagebuchstudie mit Instrumentalschülern und Schulmusikstudierenden - In: Clausen, Bernd [Hrsg.]: Vergleich in der musikpädagogischen Forschung. Essen : Die Blaue Eule 2011, S. 113-146. - (Musikpädagogische Forschung; 32) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-89738