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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelEthnographische Methodologie und Probleme der Triangulation. Am Beispiel der Peer Culture Forschung bei Kindern
ParalleltitelEthnographic methodology and problems of triangulation. The example of studies on children's peer culture
Autor
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 21 (2001) 2, S. 192-208
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Befragung; Forschung; Interview; Methode; Methodologie; Alltagskultur; Interaktionsforschung; Ethnografie; Kind; Peer Group; Aufsatz
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Empirische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Beitrag geht es um das Verhältnis von Gegenstandsbereich und Untersuchungsmethoden im Rahmen der ethnographischen Methodologie. Der Blick wird auf Zusammenhänge und Differenzen verschiedener Einzelmethoden - teilnehmende Beobachtung, Audioaufzeichnungen von alltagskulturellen Situationen und Gesprächen sowie ethnographische Interviews - gerichtet. Am Beispiel des exemplarischen Untersuchungsgegenstandes der Praxis des 'Lästerns' wird verfolgt, wie die einzelnen Verfahren spezifische Forschungsperspektiven umsetzen und verschiedene Gegenstände konstruieren. Diskutiert wird das Problem der Konstruktivität von Methoden im Kontext von Triangulierungsansprüchen, die in der qualitativen Forschung mit Blick auf deren Geltungsbegründung formuliert werden. Der Beitrag formuliert eine Kritik an der Vorstellung, durch die Triangulation von Perspektiven und Methoden ließen sich die Ergebnisse theoretisch integrieren, und betont statt dessen die eigenständige theoretische Produktivität der einzelnen Verfahren. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In the context of ethnographic methodology, this article discusses the question how methods shape research subjects. In particular, connection and difference between participant observation, audio-recordings of everyday conversation, and ethnographic interviews are analyzed. Using „gossip" as an exemplary research subject, it is explored how specific methodical proceedings bring about different subjects. With respect to theoretical coherence, claims of triangulation widespread in qualitative research are thus criticized, and the specific theoretical productivity of each proceeding is accentuated. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2001
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Eintrag erfolgte am12.06.2014
Empfohlene ZitierungKelle, Helga: Ethnographische Methodologie und Probleme der Triangulation. Am Beispiel der Peer Culture Forschung bei Kindern - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 21 (2001) 2, S. 192-208 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-90097
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