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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelPrimärgruppen und Individualisierung. Ein Vorschlag zur Rekonzeptualisierung der Gruppenforschung
ParalleltitelPrimary groups and individualization. A proposal to reconceptualize group research
Autor
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 21 (2001) 3, S. 279-298
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Gruppe <Soz>; Sozialisation; Integration; Individualisierung
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Gruppenforschung ist in der Vergangenheit - mit wenigen Ausnahmen — kaum theoriegeleitet betrieben worden. Gleichzeitig sind ihr normative Funktionszuschreibungen wie Sozialisation und Sozialintegration nicht fremd. Besonders das Konzept der Primärgruppe hat mit diesen Implikationen die Gruppenforschung geprägt. Die modernisierungstheoretische Individualisierungsthese blendet die Sozialintegration durch Gruppen aus. Der folgende Text untersucht deshalb die Folgen der Individualisierung für die Bedeutung von Kleingruppen und die Beziehungen in Kleingruppen. Er zeigt Spuren eines selbstaktiven, konstruktiven Umgangs der Individuen mit selbstgewählten, sympathiebasierten Gruppen ebenso wie mit organisierten Gruppen und stellt insbesondere die Angemessenheit desforschungsleitenden Konzepts der Primärgruppefür die ersteren in Frage. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Past research designs were not so much oriented towards theoretical concepts but rather determined by normative description and functional analysis of socialization and integration. The concept of primary group with all its implications has formed the mainstream of group research. The actual understanding of modernization as individualization seems to avoid a concept of social integration by groups. The following article analyzes consequences of the ongoing process of individualization and presents new insights into small groups and group relations. Individuals are actively constructing their personal reality. Groups are autonomously chosen and mostly sympathy-based - even in organized settings. Thus the conceptual adequacy of primary groups is seriously put into question. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2001
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Eintrag erfolgte am12.06.2014
Empfohlene ZitierungTegethoff, Hans Georg: Primärgruppen und Individualisierung. Ein Vorschlag zur Rekonzeptualisierung der Gruppenforschung - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 21 (2001) 3, S. 279-298 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-90426
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