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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:
Titel"Fragen die mit 'was' beginnen, sind völlig falsch..." (Karl Popper). Was heißt das für die Musikpädagogik?
Autor
OriginalveröffentlichungHofmann, Bernhard [Hrsg.]: Was heißt methodisches Arbeiten in der Musikpädagogik? Essen : Die Blaue Eule 2004, S. 13-29. - (Musikpädagogische Forschung; 25)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Musikpädagogik; Sprachanalyse; Begriffsanalyse; Sprachphilosophie
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Fachdidaktik/musische Fächer
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN3-89924-105-3
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Der Titel [dieser] Überlegungen nimmt ironisch das Kongressthema („Was heißt methodisches Arbeiten in der Musikpädagogik?“) auf, indem an die These Poppers kontradiktorisch wiederum eine „Was-Frage“ angefügt wird. [...] In einem ersten Abschnitt (Freges Auseinandersetzung mit Weierstrass - Wittgensteins Zwickmühle) soll exemplarisch in das methodische Denken der Sprachanalyse eingeführt werden. Diese Methode wird dabei wesentlich von Freges für die Sprachanalyse fundamentale, außerhalb der Sprachanalyse aber kaum beachtete Einsicht in das Satzzusammenhangsprinzip geprägt, gemäß dem nach der Bedeutung der Wörter im Satzzusammenhang gefragt werden muss. Es soll gezeigt werden, dass Wörter im Satzganzen in unterschiedlicher Funktion zum Wahrheitswert des Satzes beitragen. Wie mit dieser Einsicht argumentiert werden kann, soll am Beispiel der Auseinandersetzung Freges mit einer Definition der Zahl nach Weierstrass aufgezeigt werden. Ich möchte dieses methodische Verfahren Wittgensteins Zwickmühle nennen. Das Verfahren von Frege bzw. Wittgensteins Zwickmühle soll auf zwei musikpädagogische bzw. für Musikpädagogik relevante Texte bzw. Textausschnitte angewendet werden. In beiden spielt der Begriff der Repräsentation eine tragende Rolle, so dass auch dort die Frage „Was ist Lernen?“ mit „Lernen ist Aufbau von Repräsentationen!“ beantwortet werden kann. Der erste Textausschnitt stammt von Wilfried Gruhn aus 'Der Musikverstand'. Er bezieht, wie zu zeigen sein wird, in unhaltbarer Weise verstehen auf erkennen. Dabei kommt es zu einer Vergegenständlichung von Begriffen. [Der Autor wird] die Argumentation im Abschnitt 'Gruhn - Vergegenständlichung von Begriffen' ausführen. In einem weiteren Abschnitt [wird er sich] mit einigen Textpassagen von Herbert Bruhn aus 'Harmonielehre als Grammatik der Musik' beschäftigen. Bruhn zeigt dabei ein wesentlich höheres sprachkritisches Bewusstsein. Dennoch unterläuft auch ihm eine Verdinglichung. Verdinglicht Gruhn Begriffe zu Repräsentationen und damit Gegenständen, so verdinglicht Bruhn Propositionen zu Repräsentationen. Entsprechend soll der Abschnitt daher 'Bruhn - Vergegenständlichung von Propositionen' heißen. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Was heißt methodisches Arbeiten in der Musikpädagogik?
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Eintrag erfolgte am03.06.2014
Empfohlene ZitierungFlämig, Matthias: "Fragen die mit 'was' beginnen, sind völlig falsch..." (Karl Popper). Was heißt das für die Musikpädagogik? - In: Hofmann, Bernhard [Hrsg.]: Was heißt methodisches Arbeiten in der Musikpädagogik? Essen : Die Blaue Eule 2004, S. 13-29. - (Musikpädagogische Forschung; 25) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-90597
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