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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelPsychoanalytische Diagnostik und pädagogischer Alltag
ParalleltitelPsychoanalytic diagnostics and pedagogical everyday-life
Autoren ;
OriginalveröffentlichungPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 49 (2000) 7, S. 477-488
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Jugendpsychiatrie; Psychoanalyse; Trauma <Psy>; Psychodiagnostik; Kind; Behandlung; Krankenhausaufenthalt; Therapie; Verletzung; Psychiatrie; Interdisziplinarität; Jugendlicher
TeildisziplinPädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0032-7034
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Umsetzung der während des diagnostischen Prozesses gewonnenen psychodynamischen Erkenntnisse in angemessene pädagogische Vorgehensweisen setzt einen ungestörten interdisziplinären Dialog im Behandlungsteam voraus. Die im so strukturierten pädagogischen Handeln gewonnenen Erfahrungen entsprechen einem konstanten Verifizieren oder Falsifizieren der Diagnostik. Sie sagen Wichtiges aus über die Qualität der anfänglichen Einschätzungen und liefern frische Informationen, die in schlaufenförmigen Bewegungen die ursprünglichen diagnostischen Positionen ergänzen oder revidieren. Jede noch so gut dissoziierte oder abgekapselte traumatische Erfahrung kann infolge der anhaltenden Verletzlichkeit des Individuums unter ganz anderen speziellen Bedingungen, die eine dem Subjekt zumeist unbekannte Auslösewirkung haben, plötzlich reaktiviert werden. An einem Fallbeispiel einer multipel traumatisierten Adoleszenten wird das praktische Ineinandergreifen von psychodynamischer Diagnostik und pädagogischem Alltag erläutert.(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The results of the psychoanalytic evaluation of a patient gathered during the diagnostic process can only be applied in appropriate educational procedures if an undisturbed dialogue exists within the multidisciplinary treatment team of a ward. Pedagogic activities based on such assessments bring about a continuous verification or falsification of the primary diagnostic evaluation. They not only reflect it’s quality but also furnish new information. In loop-like movements the position of the evaluation at the beginning of the in-patient treatment is supplemented or revised. Every traumatic experience, be it dissociated or otherwise isolated from consciousness, because of the continuous vulnerability of the traumatised subject can be triggered and reactivated under special conditions. The practical interlock of the results of the psychoanalytic assessment at the beginning and the educational activities of everyday-life during hospitalisation are exemplified by the case history of a multiple traumatised adolescent.(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 2000
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am25.02.2010
Empfohlene ZitierungBürgin, Dieter; Meng, Heiner: Psychoanalytische Diagnostik und pädagogischer Alltag - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 49 (2000) 7, S. 477-488 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-9128
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