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Buch (Monographie oder Sammelwerk) zugänglich unter
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Titel: Informal learning: genealogy, concepts, antagonisms and questions
Autor:
Originalveröffentlichung: Bremen : Institut Technik und Bildung 2004, 17 S. - (ITB-Forschungsberichte; 15)
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Informelles Lernen; Informelle Bildung; Nichtformale Bildung; Lernbegriff; Lernbedingungen
Pädagogische Teildisziplin: Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Sonstige beteiligte Institution: Institut Technik und Bildung, Universität Bremen
Dokumentart: Buch (Monographie oder Sammelwerk)
ISSN: 1610-0875
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Englisch): Starting with ‘informal education’ promoted by UNESCO at the end of the 1940’s, the term became ‘informal learning’ linked recently with increasing attention to education policy at European and national levels. However, there are different meanings associated with ‘informal learning’. To map the field, a general learning concept is introduced, focussing on the individual and her/his socio-culturally shaped environment. From that perspective ‘informality’ and ‘formality’ have to be located in conditions external to the learner, characterised by the ‘extent of educational arrangement’, ‘certification’ and ‘approved by public regulations’. This view is supported by combining the three criteria with explicit, implicit and incidental learning, none of which are exclusively related to the characteristics of informality. Therefore, ‘informal learning’ is a metaphor with a severe problem, namely the lack of systematically and empirically grounded valid evidence on why, where, when, how and what is learned under ‘informal conditions’. (DIPF/orig.)
Abstract (Deutsch): Inzwischen ist vom ‚informellen Lernen’ die Rede, das gegenwärtig in der europäischen und nationalen Bildungspolitik einen hohen Stellenwert annimmt. Unter ‚informellem Lernen’ wird jedoch äußerst Unterschiedliches verstanden, sodass zur Strukturierung ein allgemeiner Lernbegriff eingeführt wird. Er geht vom Individuum als dem Dreh- und Angelpunkt des Lernens aus und berücksichtigt systematisch die sozio-kulturell geformten Umgebungsbedingungen. Aus dieser Perspektive sind ‚Formalität’ und ‚Informalität’ in den Bedingungen außerhalb des Individuums zu verorten, die gekennzeichnet sind durch: ‚Ausmaß pädagogischen Arrangements’, ‚Zertifizierung’ und ‚öffentlich-rechtliche Regulierungen’. Diese Sichtweise wird gestützt, wenn diese drei Kennzeichen mit explizitem, implizitem und zufälligem Lernen in Beziehung gesetzt werden. Informelles Lernen ist insofern eine Metapher, die ein gravierendes Problem in sich birgt: der Mangel an systematischen empirischen Befunden, die valide belegen, warum, wo, wann, wie und was unter informellen Bedingungen gelernt wird. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 09.07.2014
Empfohlene Zitierung: Straka, Gerald A.: Informal learning: genealogy, concepts, antagonisms and questions. Bremen : Institut Technik und Bildung 2004, 17 S. - (ITB-Forschungsberichte; 15) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-91627