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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDas Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) aus psychoanalytischer Sicht
ParalleltitelThe Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) from a psychoanalytic point of view
Autor
OriginalveröffentlichungPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 51 (2002) 6, S. 454-465
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung; Psychoanalyse; Psychodynamik; Eltern-Kind-Beziehung; Neurobiologie; Psychotherapie; Prozess; Theorie
TeildisziplinPädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0032-7034
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Beitrag wird davon ausgegangen, daß dem ADHS ein psychischer Hintergrund zugrunde liegt, der von einem psychischen Konflikt hervorgerufen und aufrecht erhalten wird. Dies wird anhand von Theorien bekannter Psychoanalytiker- Persönlichkeiten verschiedener analytischer Schulrichtungen aufgezeigt, die sich sehr früh mit den dem ADHS zugrundeliegenden Symptomen beschäftigt haben, aber auch anhand von Theorien der in den letzten Jahren durch Stellungnahmen zu diesem Störungsbild aktuell bekannt gewordenen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker. So stehen im Mittelpunkt der Ausführungen nicht die symptomatischen Auffälligkeiten des ADHS, sondern die innere Konflikt- und Erlebniswelt des Kindes und seiner Eltern und deren wechselseitige Beziehungen zueinander. Dabei wird auch zur Dynamik zwischen Eltern und Helfern und ihrer Beziehung zu ADHS und der damit verbundenen besorgniserregenden Tendenz, diese Störung einseitig mit Verhaltenstherapie und Stimulanzienbehandlung zu therapieren, Stellung bezogen, wie auch zur neueren neurobiologischen Forschung. Für eine ganzheitliche Betrachtungsweise wird abschließend plädiert.(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This paper assumes a psychodynamic background to ADHD, in other words, various syndromes many of which are diagnosed as ADHD are caused and maintained by inner conflicts. This assumption is based primarily on theories of well-known psychoanalysts who started working on symptoms forming the basis of an ADHD-diagnosis at an early point of research, secondarily on psychoanalytic theories which became widely known in recent years. The author emphasizes psychodynamic and interactive aspects, whereas the symptoms underlying ADHD are marginalized. Furthermore she comments on the latest neurobiological research results, and on the one-sided tendency of psychostimulant administration combined or not with behavioural therapy and its social function concerning comprehensive the interaction between patient, parents and therapists. Finally a more comprehensive and integrative approach is proposed.(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 2002
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am16.03.2010
Empfohlene ZitierungHäußler, Gabriele: Das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) aus psychoanalytischer Sicht - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 51 (2002) 6, S. 454-465 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-9304
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