Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelEinstellungen von LehrerInnen zur schulischen Integration von Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich
ParalleltitelTeachers’ attitudes towards inclusive education in Austria
Autoren ; ; ; ; ; ;
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik 3 (2011) 4, S. 275-290
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Schulische Integration; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Grundschule; Lehrer; Behinderung; Sonderschule; Umfrage; Österreich
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Behindertenpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4845; 1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In der Arbeit wird über die Ergebnisse empirischer Studien zur Einstellung von LehrerInnen in unterschiedlichen schulischen Settings zur Frage der Integration von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf berichtet. Die Datensätze der Befragungen von insgesamt 578 LehrerInnen in der Grundschulstufe in Österreich aus den Jahren 1998 und 2009 wurden gemeinsam neu analysiert. Als Untersuchungsinstrument diente die Skala „Einstellung zur Integration in der Schule (EIS)“ von Reicher (1988). Hinsichtlich der Reliabilität und der faktoriellen Struktur entspricht die Skala den Anforderungen, die an ein Forschungsinstrument zu stellen sind. Die inhaltliche Auswertung der erhobenen Daten zeigte, dass die LehrerInnen die Integration von SchülerInnen mit einer geistigen Behinderung als schwieriger einschätzten als die Integration von SchülerInnen mit einer körperlichen Behinderung oder einer Lernbehinderung. In Bezug auf die generelle Einstellung zur schulischen Integration ergaben sich keine Unterschiede zwischen SonderschullehrerInnen und GrundschullehrerInnen, es zeigte sich aber ein moderater Effekt des Arbeitsfeldes, in dem die Befragten arbeiteten. LehrerInnen in integrativen Arbeitsfeldern gaben in Bezug auf jede Art der Behinderung eine positivere Einstellung zur schulischen Integration an als LehrerInnen in nicht-integrativen Settings. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The study reports the results of several empirical studies on teachers’ attitudes towards the inclusion of pupils with special education needs in different academic settings. The survey’s data sets of altogether 578 primary school teachers in Austria, queried in 1998 and 2009, were reanalyzed. The chosen instrument of investigation was Reicher’s scale “Einstellung zur Integration in der Schule (EIS) [attitudes towards inclusion in school]“ (1988). Concerning reliability and factorial structure, the scale fulfills the requirements which an instrument of investigation has to achieve. With regards to content, the analysis of the data showed that teachers evaluate the inclusion of pupils with mental retardation as a greater challenge than the inclusion of pupils with physical or learning disabilities. With reference to the general attitude towards academic inclusion, there were no differences between primary school teachers and special education teachers. However, the results revealed a moderate effect of the field of work the respondents were engaged in. Teachers working in inclusive fields declare a more positive attitude towards academic inclusion than teachers in non-inclusive settings, disregarding the type of disability. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2011
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am27.08.2014
Empfohlene ZitierungGebhardt, Markus; Schwab, Susanne; Reicher, Hannelore; Ellmeier, Barbara; Gmeiner, Sonja; Rossmann, Peter; Gasteiger Klicpera, Barbara: Einstellungen von LehrerInnen zur schulischen Integration von Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich - In: Empirische Sonderpädagogik 3 (2011) 4, S. 275-290 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-93281
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)