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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelWandel hoch drei - Beratung für Jugendliche in einer verunsichernden Gesellschaft
ParalleltitelChange to the power of three – counselling for adolescents in a society which causes uncertainty
Autor
OriginalveröffentlichungPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 53 (2004) 8, S. 547-559
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Lebensbewältigung; Erziehungsberatungsstelle; Beratung; Peer Group; Psychotherapeutische Beratung; Jugendberatung; Jugendberatungsstelle
TeildisziplinSozialpädagogik
Pädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0032-7034
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Bedingungen des Aufwachsens für junge Menschen haben sich im Zuge gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse spürbar gewandelt. Jugendliche finden sich in zunehmend komplexen und widersprüchlichen Lebenswelten wieder, die ihnen mehr Handlungsoptionen bieten, ihnen aber auch mehr Selbstorganisation und Entscheidungsprozesse unter Ungewissheitsbedingungen abverlangen. An den veränderten Lern- und Entwicklungsaufgaben drohen vor allem die Jugendlichen zu scheitern, denen der Zugang zu erforderlichen Bewältigungsressourcen verwehrt bleibt. Generell kann infolge der tief greifenden Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels (z.B. veränderte familiale Lebensformen, erhöhter Bildungsdruck) von einem verstärkten Beratungsbedarf bei jungen Menschen ausgegangen werden. Vor diesem Hintergrund diskutiert die vorliegende Arbeit die Frage, welche neuen Handlungsanforderungen sich in der institutionalisierten Beratung für Jugendliche stellen. Hinweise darauf liefern Ergebnisse aus einer eigenen Evaluationsstudie, in deren Rahmen Jugendliche nach ihren Beratungserfahrungen befragt wurden. Abschließend werden Beratungsansätze beschrieben, die dazu beitragen können, die Zugangsschwellen für junge Klienten zu senken und die Beratung jugendlichengerechter zu gestalten (z.B. Peer-Beratung).(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The conditions for becoming adult have changed perceptibly for young people in the course of social modernization processes. Adolescents find themselves in increasingly complex and contradictory areas of life which offer them more choices of action, but also require of them more self-organisation and more decision-making processes in uncertain conditions. The adolescents primarily at risk of failing due to the changes in learning- and development-related tasks are those denied access to necessary coping resources. Owing to the profound effects of social change (for example, changed forms of family life, increased educational pressure) it can generally be assumed that young people have an intensified counselling need. Against this background, the present paper examines which new requirements for action arise in the institutionalized counselling of adolescents. In regard to this, hints are provided in the results of an evaluation study by the present author, within the scope of which adolescents were interviewed about their counselling experiences. Finally, counselling approaches are described which can contribute to facilitating access for young clients, and to structuring counselling in a more suitable way for adolescents (peer counselling).(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 2004
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am16.03.2010
Empfohlene ZitierungVossler, Andreas: Wandel hoch drei - Beratung für Jugendliche in einer verunsichernden Gesellschaft - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 53 (2004) 8, S. 547-559 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-9578
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