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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelKompetenztraining für Eltern sozial auffälliger und aufmerksamkeitsgestörter Kinder (KES)
ParalleltitelKES – Training for parents of children with conduct behaviour problems
Autoren ;
OriginalveröffentlichungPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 55 (2006) 5, S. 363-383
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Aufmerksamkeitsstörung; Pädagogischer Transfer; Rollenspiel; Familienbeziehungen; Soziales Verhalten; Hausaufgabe; Stress; Therapie; Programmevaluation; Elterntraining; Ergebnis
TeildisziplinSozialpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0032-7034
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Expansive Verhaltensauffälligkeiten gehören zu den häufigsten Problemen im Kindes- und Jugendalter und stellen ganz besondere Anforderungen an die Erziehungskompetenzen der Eltern. Mögliche Ursachen für die Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Auffälligkeiten können in einem biopsychosozialen Störungsmodell zusammengefasst werden. Das elterliche Erziehungsverhalten ist dabei in der Regel nicht der Verursacher der kindlichen Verhaltensprobleme, kann aber im ungünstigen Fall zu einer Stabilisierung anfänglicher Verhaltensabweichungen beitragen. Elterntrainings gelten daher als eine effektive Möglichkeit der Intervention und Prävention von kindlichen Verhaltensstörungen. In diesem Beitrag sollen die Inhalte und die Wirksamkeit des „Kompetenztrainings für Eltern sozial auffälliger und aufmerksamkeitsgestörter Kinder (KES)“ (Lauth u. Heubeck 2005) dargestellt werden. Das KES ist ein sekundärpräventives Elterntraining; es wird als intensive Kurzzeitintervention angeboten und in Gruppen durchgeführt. Die Inhalte des Trainings orientieren sich an den individuellen Problemen der Eltern in alltäglichen Erziehungssituationen. In der vorliegenden Studie wird das Training in drei Varianten durchgeführt, um neben der allgemeinen Wirksamkeit auch differentielle Trainingseffekte zu untersuchen. Die Ergebnisse belegen eine generelle Effektivität des KES, Belastungen der Eltern in familiären Erziehungssituationen können ebenso reduziert werden wie der erlebte Stress in der Familie. Erste Hinweis belegen, dass insbesondere die Gruppe mit Verhaltensübungen, die nicht nur über ihre Probleme sprechen (Alternativbehandlung) oder Anregungen für Veränderungen im Erziehungsverhalten (Gruppe ohne Verhaltensübungen) bekommen, sondern aufgefordert werden, die vermittelten Fertigkeiten in Form von Rollenspielen und Hausaufgaben zu üben und auf den Alltag zu übertragen, vom Training profitiert.(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Conduct behaviour problems are the most frequent problems in childhood and adolescence. They make special demands on parenting. Possible causes for the emergence and maintenance of this distinctive features can be summarized in a bio-psychosocial disturbance model. The parental educating behaviour is thereby usually not the cause of the childlike behaviour problems, but can stabilize initial behaviour problems. Parenting trainings are therefore considered as an effective possibility of intervention and prevention of childlike behaviour disturbances. In this article contents and effectiveness of the “Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger und aufmerksamkeitsgestörter Kinder (KES)” (Lauth a. Heubeck 2005) are to be represented. The KES is a secondary preventive parenting training, which is offered as an intensive short time intervention and accomplished in groups. The contents of the training fit with the individual problems of parents’ everyday educating situations. In the available study this training is operate in three variants in order to examine differential training effects apart from the general effectiveness. The results show a general effectiveness of the KES. Burdens in family educating situations can be reduced likewise the experienced stress in the family. The results also indicate, that the parents of the group with behaviour exercises seems to benefit most from the training. They do not only speak about their problems (alternative treatment) or get suggestions for changes in the educating behaviour (group without behaviour exercises). They are also requested to practice the connected skills in the form of role plays and homework to be able to transfer into everyday life.(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 2006
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am16.03.2010
Empfohlene ZitierungGrimm, Katrin; Mackowiak, Katja: Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger und aufmerksamkeitsgestörter Kinder (KES) - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 55 (2006) 5, S. 363-383 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-9747
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