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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: The virtue in youth civic participation
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 1 (2006) 2, S. 229-243
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Identität; Identitätsbildung; Selbstbild; Förderung; Bürgerschaft; Politisches Engagement; Politisches Interesse; Soziales Engagement; Wahlbeteiligung; Hochschule; Auswirkung; Gemeinnützige Arbeit; Bürger; Jugendlicher; Nordamerika; Vereinigte Staaten
Pädagogische Teildisziplin: Bildungssoziologie
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1862-5002
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Englisch): This paper provides a summary of our past and recent work on the questions of whether and how involvement in community service promotes civic and political development in youth. We focus not on the psychological attributes adolescents bring to service, but on the conditions which make the service experience an opportunity for discovering one's relationship to ongoing value traditions toward society, its problems, and well-being. Our most recent work was centered on four specific issues. Using a quasi-experimental longitudinal design, we found that (1) school-based required service does not dampen enthusiasm in students who already favor service, whereas it generates interest in civic life in students with no prior service experience. Using a path model covering a 2-year period, we found also that (2) participation in challenging service led to a process in which contributions to a sponsoring organization eventuated in changes in the self, increased helpfulness, and ultimately to civic engagement. (3) We found further that adolescents with a clear sense of their identity chose to do challenging service which, in turn, sustained their clarity of self over a 2-year period. (4) Using a nationally representative sample of youth, we found that young adults of age 26 were more likely to have voted and to have done volunteer service when they did do service when they were in high school 8 years previously. It made no difference whether their service during high school was required or voluntary, thus, complementing the results of the first study. Our conclusion is that policy makers should not shy away from having youth participate in civic and political processes. The experience helps to frame civic identities which have lasting positive consequences. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch): Dieser Beitrag bietet einen Überblick über unsere bisherige Forschung zur Frage, ob und wie gemeinnützige Tätigkeit bürgerschaftliches und politisches Engagement bei Jugendlichen fördert. Dabei werden weniger die psychischen Dispositionen betrachtet, die Jugendliche dazu motivieren, gemeinnützige Tätigkeit aufnehmen. Vielmehr stehen die Bedingungen im Vordergrund, unter denen gemeinnützige Tätigkeit dazu beitragen kann, dass Jugendliche ihre Eingebundenheit in gesellschaftliche Prozesse entdecken. Unsere jüngere Forschung hat dabei vier Aspekte in den Mittelpunkt gerückt: (1.) Verpflichtende gemeinnützige Tätigkeit im Rahmen der High School-Zeit mindert nicht die Bereitschaft und Begeisterung Jugendlicher, sich freiwillig zu engagieren. Sie erzeugt vielmehr politisches Interesse bei Jugendlichen, die vor dem verpflichtenden Service nicht gemeinnützig tätig waren. In einer Längsschnittstudie fanden wir mittels Strukturgleichungsmodellen (2.), dass gemeinnützige Tätigkeit in direkter Interaktion mit bedürftigen Menschen in karitativen Organisationen zu einem veränderten Selbstbild, erhöhter Hilfsbereitschaft und zu politischer Sensibilisierung führt. Wir fanden (3.), dass Jugendliche mit einem konturierten Selbstbild eher herausfordernde gemeinnützige Tätigkeiten wählten, was ihrer Identitätsentwicklung nochmals förderlich war. (4.) An einem für die USA repräsentativen Jugend-Survey konnten wir zeigen, dass junge Erwachsene im Alter von 26 Jahren eher wählen gehen, wenn sie als Jugendliche gemeinnützig aktiv waren. Dies unabhängig davon, ob es sich dabei um verpflichtenden oder freiwilligen Service handelte. Unsere Schlussfolgerung ist, dass politische Entscheidungsträger gemeinnützige Tätigkeit Jugendlicher fördern sollten, weil Heranwachsenden die dabei gemachten Erfahrungen helfen, eine bürgerschaftliche Identität mit lang anhaltenden, positiven Wirkungen für die Demokratie zu entwickeln. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Jahr: 2006
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 05.11.2009
Empfohlene Zitierung: Youniss, James; Hart, Daniel: The virtue in youth civic participation - In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 1 (2006) 2, S. 229-243 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-9943