Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelStudieren nach stationärer Jugendhilfe. Herausforderungen von Care Leavern im Übergang an Hochschulen
Autor
OriginalveröffentlichungDie Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 25 (2016) 1, S. 115-130
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildung; Bildungsverhalten; Lebenseinstellung; Bildungsbiographie; Lebensgestaltung; Inklusion; Aufstiegschance; Studium; Studienfinanzierung; Studieninteresse; Studienorientierung; Jugendhilfe; Heterogenität; Lebensweise; Benachteiligter Jugendlicher; Jugendlicher; Student; Deutschland; Niedersachsen
TeildisziplinHochschulforschung und Hochschuldidaktik
Sonstige beteiligte InstitutionInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISBN978-3-937573-53-3
ISSN1618-9671
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Die Lebenssituation von jungen Erwachsenen, die in der stationären Erziehungshilfe (Wohngruppen, Pflegefamilien usw.) aufgewachsen sind (Care Leaver), gestaltet sich insbesondere im Übergang in das junge Erwachsenenalter - und damit verbunden auch der Übergang ins Studium - als eine besondere Herausforderung. Sie müssen diesen Übergang im Gegensatz zu ihren Peers früher, schneller und i.d.R. in Auseinandersetzung mit prekären sozialen Konstellationen bewältigen. Insgesamt lässt sich bezüglich der höheren Bildungsabschlüsse von Care Leavern festhalten, dass sie vergleichbar selten erreicht werden und der Anteil an weiterführender Bildung extrem niedrig ist. Für Deutschland liegen keine Zahlen vor, wie viele Care Leaver studieren. Einzelne Studien weisen jedoch darauf hin, dass eine starke Ausbildungsorientierung zu verzeichnen ist. Mit dem Projekt 'CareHo' (Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen) wird genau auf diese Gruppe Studierender mit Erziehungshilfeerfahrung fokussiert. Ziel ist es, Care Leaver an Hochschulen zu vernetzen und mehr junge Menschen aus der Jugendhilfe für ein Hochschulstudium zu motivieren. Hierzu ist es notwendig, die Hochschulen selbst für die Lebensphase 'Leaving Care' zu sensibilisieren und entsprechende Unterstützungsangebote für Care Leaver zu etablieren. Zudem sollen Einrichtungen und Mitarbeiter_innen der Jugendhilfe von dem Projekt erreicht werden, um den Übergang junger Menschen an die Hochschule auch auf dieser Ebene zu unterstützen. (HoF/Text übernommen)
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
BestellmöglichkeitKaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de
Eintrag erfolgte am11.01.2019
Empfohlene ZitierungMangold, Katharina: Studieren nach stationärer Jugendhilfe. Herausforderungen von Care Leavern im Übergang an Hochschulen - In: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 25 (2016) 1, S. 115-130 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-162024
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)