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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelDie Bedeutung des Wortschatzes für basale Lesekompetenzen
Autoren GND-ID; GND-ID; ; GND-ID
OriginalveröffentlichungDidaktik Deutsch 21 (2016) 40, S. 20-40 ZDB
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Untersuchung; Schuljahr 01; Schuljahr 02; Fachdidaktik; Dekodierung; Deutschunterricht; Wortschatz; Lesekompetenz; Lesen; Leseverstehen; Forschungsprojekt; Schweiz
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Fachdidaktik/Sprache und Literatur
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1431-4355
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die zentrale Rolle der phonologischen Bewusstheit sowie die Bedeutung der Buchstabenkenntnis für basale Lesekompetenzen sind für das Englische wie das Deutsche empirisch vielfach belegt. Kaum untersucht wurde bisher die Bedeutung des Wortschatzes, obwohl verschiedene Studien einen Zusammenhang vermuten. Das Projekt „Wortschatz und Wortlesen. Aneignung im frühen Schulalter“ untersucht erstmals systematisch die Zusammenhänge von Wortschatz und Wortlesen: Unterstützt der Wortschatz bei Kindern im frühen Schulalter den Erwerb basaler Lesekompetenzen? Welche Rolle spielen Wortschatzumfang und -organisation? Der vorliegende Artikel präsentiert Ergebnisse zu den Zusammenhängen von Erstlesen, Wortschatz und Vorläuferfertigkeiten bei Schulbeginn sowie im Längsschnitt bis zum Beginn der 2. Klasse. Die Erkenntnisse beruhen auf Daten von 130 Schweizer Kindern mit Schweizerdeutsch als Erstsprache. Korrelationsanalysen beleuchten querschnittliche Zusammenhänge, Pfadmodelle liefern kausale Erklärungen in der Entwicklungsperspektive. Ein direkter Zusammenhang von Wortschatz und Wortlesen kann im Längsschnitt nicht nachgewiesen werden. Der Wortschatzumfang wirkt indirekt über die Förderung der phonologischen Bewusstheit auf das Wortlesen. Der Wortschatzumfang hängt querschnittlich mit der Dekodier-, nicht aber mit der Rekodierleistung zu Beginn der 2. Klasse zusammen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The significance of phonological awareness and letter knowledge for early reading has been proven empirically for English as well as German. The role of vocabulary, however, has so far hardly ever been examined although various studies assume a connection. The project Vocabulary and Word Reading. Acquisition in the Early School Years analyses the correlations between vocabulary and word reading systematically for the first time: Do vocabulary skills support the acquisition of early reading skills with children in their early school years? What role do vocabulary breadth and organisation play? Results are presented for the correlations of early reading, vocabulary and precursory skills at school entry as well as longitudinally until the beginning of the 2nd grade of primary school. The findings are based on data of 130 Swiss children with Swiss German as their first language. Correlation analyses shed light on connections in a cross-sectional perspective, path models provide causal explanations of the development over a length of time. There is no evidence of a direct connection of vocabulary and word reading in a longitudinal perspective. Vocabulary breadth has an indirect effect on word reading, by developing phonological awareness. Vocabulary breadth is associated with decoding skills cross-sectionally at the beginning of 2nd grade, but is largely independent of recoding skills. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDidaktik Deutsch Jahr: 2016
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am05.09.2019
Empfohlene ZitierungJuska-Bacher, Britta; Beckert, Christine; Stalder, Ursula; Schneider, Hansjakob: Die Bedeutung des Wortschatzes für basale Lesekompetenzen - In: Didaktik Deutsch 21 (2016) 40, S. 20-40 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-169386
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