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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
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Titel
Zur Methodik der Förderung der Handlungsfähigkeit Geistigbehinderter
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungOberhausen : Athena 2003, 467 S. - (Lehren und Lernen mit behinderten Menschen; 7)
Auflage3. Auflage
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Handlungskompetenz; Handlungsregulation; Lerntheoretische Didaktik; Geistige Behinderung; Sonderpädagogik; Sonderschule; Geistig Behinderter; Sonderpädagogische Förderung; Handlungsfähigkeit; Selbst gesteuertes Lernen; Basales Lernen; Gebrauch; Lernentwicklung; Handlungsablauf; Lernziel; Entscheidung; Handlungsorientierter Unterricht
TeildisziplinBehindertenpädagogik
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
ISBN978-3-89896-163-9; 978-3-89896-911-6
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Die Förderung der selbständigen Handlungsfähigkeit Geistigbehinderter gerät als pädagogische Aufgabe zunehmend stärker in das Bewußtsein der pädagogischen Öffentlichkeit. Bemühungen zu solcher Förderung bedürfen jedoch einer Orientierung, die bislang nur eingeschränkt zur Verfügung stand. In vorliegendem Band werden die Unterrichts- und Vermittlungsmethoden der Schule für Geistigbehinderte in vier Gruppen auf ihre Beiträge zur Förderung einzelner Komponenten der Handlungsfähigkeit hin untersucht: Methoden zur Förderung einer grundlegenden Orientierung auf Handeln hin, Methoden zur Förderung der manipulativen Tätigkeit bis zur Gebrauchsfähigkeit der Hände als Werkzeug, Methoden zur Förderung des Umgangs mit den Dingen und den Menschen und Methoden zur Förderung der zunehmenden Selbständigkeit im Wählen, Entscheiden, Planen und Handeln, getrennt nach Methoden der direkten Beeinflussung durch Lehrer und solchen der indirekten Beeinflussung durch die Gestaltung der Umwelt. Auch werden Effektivität und Effizienz von Vermittlungsverfahren bewertet, ungeeignete Verfahren ausgeschieden und in Ziel und Inhalt ähnliche zusammengefasst. Die Analyse der methodeninhärenten Interaktionsstrukturen erlaubt den Aufweis von Abfolgelinien im Methodeneinsatz. Neben einer lehrerzentrierten Hauptlinie, die wesentlich dem lehrergesteuerten Neulernen dient, lassen sich drei weitere Hauptlinien mit zunehmender Schülerzentrierung aufweisen, die selbstgesteuertes Lernen, Üben und Anwenden, eigenes Entscheiden und die Kooperation der Schüler fördern können. Zusammen mit sieben Nebenlinien kann der Methodenraum der Schule für Geistigbehinderte ähnlich einer Sanduhr modelliert werden, deren Engstelle durch den Erwerb elementarer Handlungsschemata gebildet wird. Damit wird Lehrern und Erziehern eine Orientierungshilfe zur Auswahl jeweils angemessener Verfahren angeboten. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am12.07.2019
Empfohlene ZitierungPitsch, Hans-Jürgen: Zur Methodik der Förderung der Handlungsfähigkeit Geistigbehinderter. Oberhausen : Athena 2003, 467 S. - (Lehren und Lernen mit behinderten Menschen; 7) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-174002
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