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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349340
DOI: 10.25656/01:34934
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349340
DOI: 10.25656/01:34934
| Titel |
Abschlussbericht. Fachspezifische Bearbeitungsformen von Anforderungen im Lehrberuf (FaBeL) – eine praxeologisch-wissenssoziologische Perspektive auf fachliche Differenzierungen des Lehrerhabitus |
|---|---|
| Autor |
Rotter, Carolin |
| Originalveröffentlichung | Essen 2026, 15 S. |
| Dokument | Volltext (532 KB) |
| Lizenz des Dokumentes | Deutsches Urheberrecht |
| Schlagwörter (Deutsch) | Habitus; Lehrer; Fachkultur; Leistungsbeurteilung; Fachkonferenz; Lehrberuf; Anforderung; Praxeologie; Wissenssoziologie; Typologie; Dokumentarische Methode; Gruppendiskussion; Abschlussbericht; Projekt |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Schulpädagogik |
| Dokumentart | Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Begutachtungsstatus | Review-Status unbekannt |
| Abstract (Deutsch): | Anknüpfend an die Befunde der Hochschulsozialisations- und Fachkulturforschung zielt das Projekt auf die Analyse fachbezogener Differenzen in der Bearbeitung zentraler Anforderungsfelder im Lehrberuf aus einer wissenssoziologisch-praxeologischen Perspektive. Es wird untersucht, ob und inwiefern Lehrkräfte fachspezifische Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster in Form impliziter Wissensbestände internalisiert haben. In zehn fachhomogen zusammengesetzten Gruppendiskussionen an verschiedenen Schulen wurden Lehrkräfte unterschiedlicher Unterrichtsfächer (Deutsch, Mathematik, Sozialwissenschaften/Politik und Sport) zu ihrer Praxis der Leistungsbewertung und der Fachkonferenzarbeit befragt. Im Prozess der Auswertung mittels der Dokumentarischen Methode konnte jeweils für beiden Praxisdimensionen eine Typologie bestehend aus je drei Typen rekonstruiert werden. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur empirisch fundierten Weiterentwicklung des Diskurses um Fachlichkeit und Fachkultur. Die Projektergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit fachvergleichender Untersuchungen entlang fachübergreifender Praxisdimensionen und weisen darauf hin, dass nicht vorschnell von einer Fachkultur ausgegangen werden kann, wie es gelegentlich der Fall zu sein scheint. Bezüglich der Genese von Lehrkräftehabitus und habitualisierten Orientierungen von Lehrkräften lässt sich festhalten, dass die einzelnen befragten Gruppen durchaus eine konjunktive, die Gruppenmitglieder verbindende habituelle Orientierung hinsichtlich der schulischen Praxis um Leistungsbewertung sowie Fachkonferenzarbeit aufweisen. Die Daten legen nahe, dass es weder die Fachzugehörigkeit an sich noch die Schulkultur der Einzelschule noch deren Zusammenspiel in einer Überlagerung konjunktiver Erfahrungsräume ist, die den relevanten Hintergrund für die rekonstruierten Orientierungen konstituieren. (DIPF/Orig.) |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 26.02.2026 |
| Quellenangabe | Rotter, Carolin: Abschlussbericht. Fachspezifische Bearbeitungsformen von Anforderungen im Lehrberuf (FaBeL) – eine praxeologisch-wissenssoziologische Perspektive auf fachliche Differenzierungen des Lehrerhabitus. Essen 2026, 15 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349340 - DOI: 10.25656/01:34934 |