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Originaltitel
Vielperspektivität als didaktische Maxime zum Umgang mit Querschnittsaufgaben im Sachunterricht?
ParalleltitelMultiperspectivity as didactic principle for dealing with cross-curricular topics in basic social and natural science education?
Autoren
OriginalveröffentlichungDie Deutsche Schule 118 (2026) 1, S. 35-47 ZDB
Dokument  (736 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0012-0731; 2699-5379; 00120731; 26995379
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Dieser Beitrag fokussiert die didaktische Bedeutung von Vielperspektivität im Sachunterricht als integratives Prinzip zur Bearbeitung von Querschnittsaufgaben wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Mobilität. Querschnittsaufgaben zeichnen sich durch ihre gesellschaftliche Relevanz und Fachgrenzen überschreitende Natur aus und gehen mit dem Anspruch einer fächerverbindenden Didaktik einher. Der Sachunterricht scheint durch sein Selbstverständnis als vielperspektivisches Fach besonders für deren Umsetzung geeignet zu sein. Vielperspektivität wird dabei jedoch unterschiedlich definiert und begründet. Anhand der Beispiele BNE und Mobilität wird gezeigt, wie die bestehenden konzeptionellen Entwürfe von Querschnittsaufgaben oft hinter ihren normativen Anforderungen zurückbleiben. Dabei stellt sich auch die Frage nach dem didaktischen Umgang mit der normativen Setzung von Querschnittsthemen und deren Reflexion im Unterricht. Vielperspektivität als didaktische Maxime eröffnet hier eine Möglichkeit zur didaktischen Rahmung, gesellschaftlich relevante Fragestellungen partizipativ und bildungsbedeutsam zu erschließen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This article focuses on the didactic significance of multiperspectivity in basic social and natural science education (Sachunterricht) as an integrative principle for addressing cross-curricular issues such as Education for Sustainable Development (ESD) and mobility. Cross-curricular issues are characterized by their societal relevance and their transdisciplinary nature, which inherently calls for an interdisciplinary didactic approach. Given its self-conception as a multiperspective subject, Sachunterricht appears particularly well suited for their implementation. Multiperspectivity is, however, defined and legitimated in different ways in the discourse. Using ESD and mobility as examples, the article critically illustrates how existing educational concepts particularly fall short of normative expectations. This raises the question of how to deal didactically with the normative framing of cross-curricular topics and how to reflect upon this framing in the classroom. Multiperspectivity as didactic principle offers a potential didactic pathway for engaging with socially relevant questions in a participatory and educationally meaningful way. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen
Eintrag erfolgte am21.04.2026
QuellenangabeFlügel, Alexandra; Kater-Wettstädt, Lydia; Pech, Detlef; Schomaker, Claudia; Schroeder, René; Simon, Toni; Skorsetz-Gumprecht, Nina: Vielperspektivität als didaktische Maxime zum Umgang mit Querschnittsaufgaben im Sachunterricht? - In: Die Deutsche Schule 118 (2026) 1, S. 35-47 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-352029 - DOI: 10.25656/01:35202; 10.31244/dds.2026.01.04
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