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Originaltitel
Optimierung und Subversion. Kybernetik und neue künstlerisch-ästhetische Medienpraktiken in den 1960er Jahren
ParalleltitelOptimization and subversion. Cybernetics and new aesthetic media practices in the 1960s
Autor
OriginalveröffentlichungMedienPädagogik 42 (2021), S. 169-198 ZDB
Dokument  (5.320 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1424-3636; 14243636
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Text fragt im Sinne subjektivationstheoretischer Ansätze nach den Lücken, die das kybernetische Dispositiv dem Selbst eröffnet. Dazu werden zuerst die Grundlagen dieses Dispositiv erörtert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das kybernetische Selbstkonzept und entsprechende Lernverständnisse gelegt. Im Rahmen dessen werden zwei wissenschaftliche Idiome vorgestellt, die mit der Kybernetik verbunden sind, ein repräsentationales und ein performatives. Veranschaulicht wird dies schließlich an den künstlerisch-ästhetischen Medienpraktiken von Ken Kesey (Einer flog über das Kuckucksnest) und der Aktionskunst-Gruppe Merry Pranksters, die aus der spielerischen Auseinandersetzung mit dem kybernetischen Dispositiv emergieren und als prototypische Anordnungen heutiger Multimedia-Kulturen verstanden werden können. Es stellt sich die Frage, welches der beiden Idiome (medien-)pädagogischen Kontexten in normativer Hinsicht eher angemessen ist. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Drawing on approaches from subjectivation theory, this text examines the gaps that the cybernetic dispositif opens up for the self. To this end, the foundations of this dispositif are first discussed. Particular attention is paid to the cybernetic concept of the self and corresponding understandings of learning. Within this framework, two scientific idioms associated with cybernetics are presented: a representational one and a performative one. This is finally illustrated by the artistic and aesthetic media practices of Ken Kesey (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) and the performance art group the Merry Pranksters, which emerge from a playful engagement with the cybernetic dispositif and can be understood as prototypical arrangements of contemporary multimedia cultures. The question arises as to which of the two idioms is more appropriate in normative terms for (media) educational contexts. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen
Eintrag erfolgte am19.05.2026
QuellenangabeDonner, Martin: Optimierung und Subversion. Kybernetik und neue künstlerisch-ästhetische Medienpraktiken in den 1960er Jahren - In: MedienPädagogik 42 (2021), S. 169-198 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-352546 - DOI: 10.25656/01:35254; 10.21240/mpaed/42/2021.04.30.X
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