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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-352568
DOI: 10.25656/01:35256; 10.5281/zenodo.20023598
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-352568
DOI: 10.25656/01:35256; 10.5281/zenodo.20023598
| Originaltitel |
Modellgeleitete Diagnostik bei lexikalischen Spracherwerbsstörungen |
|---|---|
| Paralleltitel | Model-based diagnosis on lexical developmental disorders |
| Autoren |
Rupp, Stephanie |
| Originalveröffentlichung | Forum Logopädie 21 (2007) 5, S. 22-31 |
| Dokument | Volltext (869 KB) |
| Lizenz des Dokumentes | Deutsches Urheberrecht |
| Schlagwörter (Deutsch) | Wortschatz; Mentales Lexikon; Semantik; Fonologie; Phonem; Entwicklungsstörung; Diagnostik; Sprachentwicklung; Lexikon; Sprachbehinderung; Sonderpädagogik; Differenzialdiagnose; Modell; Diagnostisches Verfahren; Empirische Untersuchung |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Differentielle Erziehungs- und Bildungsforschung |
| Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
| ISSN | 0932-0547; 09320547 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Begutachtungsstatus | (Verlags-)Lektorat |
| Abstract (Deutsch): | Die vorliegende Studie befasst sich mit lexikalischen Entwicklungsstörungen bei Kindern. Vielfach wurde in der Literatur die Gruppe der lexikalisch auffälligen Kinder als heterogen beschrieben. Differenzialdiagnostische Möglichkeiten und empirische Untersuchungen diesbezüglich existieren jedoch kaum. In dieser Studie werden Subgruppen lexikalischer Störungen modelltheoretisch abgeleitet und empirisch untersucht. Anhand des zugrunde gelegten Modells wird eine Diagnostikbatterie entwickelt. Empirisch können deutliche Hinweise auf die Existenz der postulierten Subgruppen gefunden werden. Darüber hinaus wurde ein starker Zusammenhang zwischen semantischen und lexikalischen Leistungen ermittelt. Der Zusammenhang zwischen phonologischen und lexikalischen Auffälligkeiten bleibt unklar. Weiter wurden Hinweise gefunden, dass bei der Lexikonentwicklung zunächst nonverbale semantische Repräsentationen aufgebaut werden, sich dann das rezeptive Wortverständnis und schließlich die produktive Verwendung des Wortes anschließt. Als oberflächlich unterscheidendes Merkmal, um lexikalisch auffällige von unauffälligen Kindern zu unterscheiden, wird die eingeschränkte produktive Benennleistung ermittelt. Die Ergebnisse der Studie sprechen deutlich für die Notwendigkeit eines differenzialdiagnostischen Vorgehens und einer entsprechenden spezifischen Therapieplanung bei lexikalisch auffälligen Kindern. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | The study presented here deals with lexical developmental disorders in children. Usually these children are supposed to form a heterogeneous group but so far there are hardly any empirical studies or differential diagnostic considerations on this subject. Here subgroups of lexical disorders are derived from a model-based theory which is intended to develop a diagnostic battery. Empirically speaking subgroups could be proved as well as a close connexion between the semantic and lexical output. The relationship between phonological and lexical disorders remains vague. Lexical development seems to begin from non-verbal semantic representations followed by receptive word understanding concluded by word production. Children with lexical disorders can be identified by limited word production. The results of this study suggest a differential diagnostic approach in order to support these children. (DIPF/Orig.) |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 15.05.2026 |
| Quellenangabe | Rupp, Stephanie; Rausch, Monika; Willmes, Klaus; Huber, Walter: Modellgeleitete Diagnostik bei lexikalischen Spracherwerbsstörungen - In: Forum Logopädie 21 (2007) 5, S. 22-31 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-352568 - DOI: 10.25656/01:35256; 10.5281/zenodo.20023598 |