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Title
School accountability, american style: dilemmas of high-stakes testing
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SourceSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 29 (2007) 1, S. 79-94 ZDB
Document  (209 KB)
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Keywords (German)
sub-discipline
Document typeArticle (journal)
ISSN0252-9955; 1424-3946; 02529955; 14243946
LanguageEnglish
Year of creation
review statusPeer-Reviewed
Abstract (English):No Child Left Behind (NCLB) is a new federal law in the U.S. that requires states (if they wish to receive federal education funds) to set standards for student learning, design assessments to measure progress towards standards, and to hold districts and schools accountable for results. Accountability through high-stakes standardized testing is the latest development in a long move towards standards-based reform in U.S. education, a reform process that has enjoyed bipartisan support. It occurs in the context of what has been a «loosely coupled» system with little formal supervision and no national testing. NCLB confronts four dilemmas that any system of testing and accountability must address: It sets high standards; uses absolute targets to assess progress; accepts the narrowness of standardized tests in only two subjects as the price to be paid for clear and specific standards; and attempts (perhaps with limited success) to identify mechanisms to ensure equal opportunity to meet the standards. As a result of this approach, NCLB has galvanized the attention of educators and motivated teachers and students to improve; but it also leads to disproportionate sanctions for schools serving disadvantaged populations, mixes up effective and ineffective schools, and poses an unrealistic time frame for success. (DIPF/Orig.)
Abstract (German):No Child Left Behind (NCLB) ist ein neues Bundesgesetz in den U.S.A., das von den Staaten, die Bundesmittel im Bildungsbereich beantragen wollen, verlangt, die Standards auf dem Gebiet der Schulkompetenzen festzulegen; die Bewertungen zu definieren, um die in Bezug auf die Standards gemachten Fortschritte zu messen, sowie Bezirke und Schulen in Bezug auf die Ergebnisse zur Verantwortung zu ziehen. Das Wecken des Verantwortungsbewusstseins (Accountability) durch strenge standardisierte Tests stellt die letzte Phase der Entwicklung eines langen Weges in Richtung einer auf Standards basierenden Reform der amerikanischen Bildungspolitik dar. Ein Reformprozess, der sowohl auf die Unterstützung der Mehrheits- als auch der Oppositionsparteien rechnen konnte. Er nimmt feste Form in einem Kontext an, wo früher das System nur sehr lose verknüpft war, wo es nur lückenhafte Kontrollen durch die Behörden gab und keine landeseinheitliche Bewertung vorgesehen war. NCLB muß sich mit vier verschiedenen Problemen auseinandersetzen, die jedes Bewertungs- und Prüfungssystem anpacken muß. Das heißt, hohe Standards festlegen; genaue Ziele für die Bewertung des Fortschritts vorgeben; die Beschränkung der Standardtests auf nur zwei Fächer akzeptieren als Preis für die Sicherung von spezifischen Standards; ferner versucht es (wenn auch mit wenig Erfolg) die Mechanismen zu identifizieren, welche Chancengleichheit gewährleisten sollen, die geforderten Standards zu erreichen. Dank diesem Vorgehen war es dem NCLB Gesetz möglich, die Aufmerksamkeit der Erziehungsverantwortlichen zu gewinnen, aber auch die Lehrer und die Studenten anzuspornen, sich zu verbessern. Jedoch führt dieses Gesetz auch zu unverhältnismäßigen Sanktionen für diejenigen Schulen, die bereits eine benachteiligte Bevölkerung haben; es trifft keine Differenzierung zwischen effizienten und nichteffizienten Schulen und legt einen unrealistischen Zeitrahmen fest, um zum Erfolg zu gelangen. (DIPF/Orig.)
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Date of publication07.09.2011
CitationGamoran, Adam: School accountability, american style: dilemmas of high-stakes testing - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 29 (2007) 1, S. 79-94 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-41820 - DOI: 10.25656/01:4182
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