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Titel
Bildungsbenachteiligten Frauen den Wiedereinstieg ins Lernen ermöglichen. Bildungswünsche und -bedarfe von nicht erwerbstätigen Frauen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss
Autoren
OriginalveröffentlichungMagazin erwachsenenbildung.at (2010) 10, 11 S. ZDB
Dokument  (218 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818; 19936818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer vom Expertinnennetzwerk „learn forever“ beauftragten empirischen Studie zu den Bildungswünschen und -bedarfen von nicht erwerbstätigen bildungsbenachteiligten Frauen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss vor. Damit werden jene Frauen ins Blickfeld gerückt, die besonders gefährdet sind, von gesellschaftlichen Lernangeboten ausgeschlossen zu werden und damit den Anschluss an die Wissensgesellschaft zu verlieren. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass diese Untersuchungsgruppe recht vielschichtig ist und aus vielfältigen Gründen den (Wieder-)Einstieg in die formalisierte Weiterbildung nicht geschafft hat. Mannigfaltige Faktoren auf politischer, struktureller, sozialer und persönlicher Ebene spielen zusammen und tragen dazu bei, dass diese Frauen wenig Nutzen darin sehen, sich weiterzubilden. Das Fehlen geeigneter Lernangebote, ihre aktuellen Perspektiven am Erwerbsarbeitsmarkt, negative Lernerfahrungen in der Vergangenheit, lange Abwesenheiten von Erwerbsarbeit und Weiterbildung, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und ihre Folgen sind nur einige Aspekte, die allfällige vorhandene Stärken bzw. Wünsche überlagern. Auf Basis dieser Ergebnisse werden als Abschluss ausgewählte Strategien vorgestellt, die den Wiedereinstieg ins Lernen für diese benachteiligte Gruppe von Frauen ermöglichen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The article presents the results of an empirical study commissioned by the “learn forever” experts’ network on the educational wishes and demands of unemployed and educationally disadvantaged women who only have finished compulsory education. This article focuses on those women who are particularly at risk of being excluded from social learning offers and thus of losing access to the knowledge society. The findings of the study show that this test group is very complex and has not managed to (re-)enter formalised continuing education for many and diverse reasons. Various factors on the political, structural, social, and personal level come together and contribute to the fact that these women see little benefit in continuing education. The lack of appropriate learning offers, their current perspectives on the employment market, negative learning experiences in the past, long absences from gainful employment and continuing education, the genderspecific division of work and its consequences make up just a few of the aspects that get in the way of any existing strengths and wishes. Based on these results, selected strategies are introduced at the end of the article that enable this disadvantaged group of women to re-enter the learning process. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am02.04.2013
QuellenangabeKapeller, Doris; Stiftinger, Anna: Bildungsbenachteiligten Frauen den Wiedereinstieg ins Lernen ermöglichen. Bildungswünsche und -bedarfe von nicht erwerbstätigen Frauen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss - In: Magazin erwachsenenbildung.at (2010) 10, 11 S. - URN: urn:nbn:de:0111-opus-75172 - DOI: 10.25656/01:7517
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