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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Adeus Pädagogik?
Autor:
Originalveröffentlichung: Pädagogische Korrespondenz (2014) 49, S. 43-58
Dokument: Der Volltext dieses Dokuments steht ab dem 01.01.2017 zur Verfügung.
Schlagwörter (Deutsch): Pädagogik; Reflexion <Phil>; Erziehungspraxis; Bildung; Pädagogische Praxis; Mündigkeit; Vernunft; Bildungsideal; Idealismus; Neoliberalismus
Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0933-6389
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Pädagogik als die Reflexionswissenschaft dieser Praxis der Erziehung und Bildung hat sich lange Zeit entsprechend darum bemüht, die relative Eigenständigkeit der pädagogischen Praxis gegenüber gesellschaftlichen Partikularinteressen auszulegen, zu begründen und zu verteidigen. Sie tat bzw. postulierte dies in der advokatorischen Zuständigkeit für das Recht der nachwachsenden Generation auf ihr Selbstsein, der pädagogisch angebahnten Verfügung über sich als Mündigkeit. Hier nun setzt die Frage an, ob – jenseits des bloßen Postulates – die Pädagogik als die Bildung eines Subjektes und die Erziehung zur Mündigkeit überhaupt noch genügend gesellschaftlich geerdet ist, damit sie als wirkmächtiger Faktor der Gestaltung und des Nachdenkens über Erziehung und Bildung bestehen kann. Gibt es diesen eigenen Geltungsbereich des Pädagogischen noch in zureichendem Maße, damit er nicht als bloß idealistische Einrede behandelt werden kann? Oder ist mit dem weltweiten Siegeszug des Neoliberalismus’ ein Maß an Kolonisierung des Pädagogischen eingetreten, das dieses nunmehr gänzlich unter das Verwertungsinteresse der Ware Arbeitskraft subsumiert werden kann? Eben: Adeus Pädagogik?! (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Pädagogische Korrespondenz Jahr: 2014
Eintrag erfolgte am: 01.07.2016
Empfohlene Zitierung: Gruschka, Andreas: Adeus Pädagogik? - In: Pädagogische Korrespondenz (2014) 49, S. 43-58 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-122197