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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: Standardisierte Prüfungsverfahren und der Status erziehungswissenschaftlichen Grundlagenwissens. Replik auf Terhart, Baumgart, Meder und von Sychowski
Autor:
Originalveröffentlichung: Erziehungswissenschaft 20 (2009) 39, S. 9-16
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Wissen; Erziehungswissenschaft; Testaufgabe; Testverfahren; Lehrerausbildung; Prüfung; Vorlesung; Studiengang; Einführung; Standard; Verfahren; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0938-5363
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Im Kern [der Replik] geht es … darum, ob und inwiefern die Bachelorstudienstruktur Verschulung erzwingt oder ob und inwiefern sie forschendes Lernen erlaubt. Besteht zwischen den vorliegenden Positionen Widerstreit? Terhart u. a. (vgl. Erziehungswissenschaft 38/2009) führen aus, dass die Vermittlung von Übersichtswissen in einführenden Vorlesungen "zunächst eine gewisse Vereindeutigung, Begradigung und Entproblematisierung von Inhalten, Themen und Diskussionsverläufen beinhalten" könne und müsse; dies sei für Einführungszwecke legitim. Sie fahren jedoch fort, dass auch in Einführungen "auf dieser Basis und dort, wo es angemessen ist, der unsichere, kontrovers diskutierte, unterschiedlich zu bewertende Status des Wissens verdeutlicht werden" könne und müsse, und dass es nicht zuletzt zur Lebendigkeit einer Vorlesung gehöre, "dass kontroverse Positionen, differierende Sichtweisen, unübliche Denkwege und moralische Dilemmata zur Sprache kommen" und dadurch "der eigenständige Denk- und Beurteilungsprozess der Zuhörer angeregt" werde. Der Autor argumentiert hingegen, der Sinn einer erziehungswissenschaftlichen Einführungsveranstaltung bestehe nicht darin, "ein begradigtes und entproblematisiertes 'Übersichtswissen' zu vermitteln", wenn darunter eine "für das Fach als repräsentativ angesehene Sammlung von abstrakten Definitionen, Doktringerüsten und geschichtlichen Angaben verstanden" werde, sondern darin, "das Verständnis der Studierenden für die spezifischen Problemstellungen des Fachs und für ihre Relevanz zu wecken." Demnach sei es "die übergreifende Aufgabe einer Einführungsveranstaltung, aufzuzeigen, auf welche Fragen die behandelten Bildungs- und Erziehungstheorien welche Antworten wie zu formulieren und zu begründen versuchen, und zu explorieren, ob und ggf. wie sich die so generierten theoretischen Aussagen und Problemlösungsstrategien auf weitere Fragen übertragen lassen, die möglicherweise aus den Erziehungs- und Bildungsbiographien der Studierenden selbst entstehen." (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Erziehungswissenschaft Jahr: 2009
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 19.01.2010
Empfohlene Zitierung: Stojanov, Krassimir: Standardisierte Prüfungsverfahren und der Status erziehungswissenschaftlichen Grundlagenwissens. Replik auf Terhart, Baumgart, Meder und von Sychowski - In: Erziehungswissenschaft 20 (2009) 39, S. 9-16 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-25318