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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDas Subjekt als Korrelation von Individuation und Vergesellschaftung oder warum man auch bildungstheoretisch nicht auf einem Bein stehen kann.
ParalleltitelThe subject as a correlation of individualization and socialization, or: Why, on the grounds of educational theory, no one can stand on one leg.
Autor
Originalveröffentlichung2010, 11 S.
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildungstheorie; Korrelation; Neukantianismus; Simmel, Georg
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Allgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusReview-Status unbekannt
Abstract (Deutsch):Die Denkfigur der Korrelation ist eine Erkenntnisform, die im Neukantianismus der Marburger Schule ihre zentrale Grundlegung hat. Neben Georg Simmel und Richard Hönigswald, auf die der Artikel näheren Bezug nimmt, gehören dazu auch Hermann Cohen, Jonas Cohn, Ernst Cassirer und Helmuth Plessner – um nur einige zu nennen. Ihnen allen gemeinsam ist ein Denken und Argumentieren, das den Vorrang des Zusammenhangs der in der Korrelation beteiligten Korrelate akzentuiert. Die Korrelation wird als ein wissenschaftstheoretisches Konzept fundiert, das den Erkenntnisgewinn in der Beziehung und nicht in der Substanz der Korrelate sieht. Als Abkehr von existenzphilosophischer Erkenntnis (Phänomenologie) setzt der korrelationsphilosophische Ansatz das Ereignis, das Handeln als Ausdruck des Zusammenhangs der Korrelate an erste Stelle. In dieser Distinktion sind auch historische Konzepte relationaler Ansätze (Relation als Kategorie bei Aristoteles oder Kant) vom korrelativen Konzept unterscheidbar, weil die Korrelation die wechselseitige Bestimmungsabhängigkeit der Korrelate meint, während die Relation die Beziehung auch ohne wechselseitige Abhängigkeit sehen kann. In diesem Sinne will der Artikel das Spezifische korrelativer Theoriebildung herausstellen, um sie auch für den bildungstheoretischen Diskurs fruchtbar zu machen. (Autor)
Abstract (Englisch):Correlation as a figure of thought is a form of knowledge, which has its central foundation in the Marburg School of Neo-Kantianism. In addition to Georg Simmel and Richard Hoenigswald, who will be dealt with in this article, also Hermann Cohen, Jonas Cohn, Ernst Cassirer and Helmuth Plessner belong to this school, to name but a few. What they all have in common is a way of thinking and reasoning which emphasizes the primacy of the relationship of correlates involved in a correlation. The correlation based on a theory of science concept that is believed to further insights into the relationship between, not the substance of, correlates. Departing from the knowledge brought to light by existentialist philosophers (phenomenology) the approach of correlation philosophy puts first the act as an expression describing the relationship of the correlates. In this distinction, historical concepts of relational approaches (relation as a category in Aristotle or Kant) are also distinguishable from correlative concepts because the correlation means the mutual interdependence of the correlates involved, while the relation can perceive this relationship without mutual interdependence. In this perspective, the article will outline the specifics of correlative theory. It is designed to enrich the discourse on educational theory. (Author)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am17.11.2010
Empfohlene ZitierungWitsch, Monika: Das Subjekt als Korrelation von Individuation und Vergesellschaftung oder warum man auch bildungstheoretisch nicht auf einem Bein stehen kann. 2010, 11 S. - URN: urn:nbn:de:0111-opus-33318
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