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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: Geschlechtergerechtigkeit als globaler Lernprozess. Frauenrechte ebnen den Weg
Autor:
Originalveröffentlichung: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 28 (2005) 4, S. 15-20
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildungsauftrag; Bildungsbeteiligung; Frau; Frauenbewegung; Gleichstellung; Frauenorganisation; Frauenrecht; Geschlecht; Geschichte <Histor>; Antidiskriminierung; Diskriminierung; Menschenrechte; Internationale Konferenz; Vereinte Nationen; Welt
Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft; Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0175-0488; 1434-4688
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Die Autorin zeigt, wie Frauenbewegungen schon im 18. und 19. Jahrhundert das Konzept der Frauen und Menschenrechte mitprägten. Sie eröffnet den Blick auf Gender durch den Rückgriff auf die Kämpfe der Frauenbewegungen gegen Diskriminierung und Gewalt, für Freiheit und Gleichheit. Die heutige Politik und Praxis des Gender Mainstreaming verortet sie in der Entwicklung von Frauen- und Menschenrechten vor allem im Kontext der Weltfrauenkonferenzen der Vereinten Nationen 1985 in Nairobi und 1995 in Peking. Dabei verweist sie auf die zentrale Rolle von NGOs und Basisorganisationen bei der Verankerung von frauen- und genderspezifischen Menschenrechten. Die unter dem Druck der Globalisierung entstandenen Krisenanalysen haben dazu geführt, dass Geschlechtergerechtigkeit eine existenzielle Voraussetzung für die Überwindung von Armut und das Überleben der Menschheit ist. Eng verbunden mit dem Recht auf Bildung steht sie deshalb auf der Agenda der Jahrtausendziele. Bildung hat nun die Aufgabe, Menschen zur Praxis der Geschlechtergerechtigkeit zu befähigen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The author shows how feminist movements in the 18th and 19th century shaped the concept of feminist and human rights. She allows a perspective on gender by referring back to the fights of feminist movements against discrimination and violence, for freedom and equality. The current policy and practise of gender mainstreaming gets a place in the development of feminist and human rights, above all in the context of the global conferences for women of the United Nations in Nairobi 1985 and in Beijing 1995. The central role of NGOs and basic organizations for establishing feminist and gender specific human rights is shown. The analysis of crises, which developed under the pressure of globalisation led to the fact that gender fairness is a substantial condition to overcome poverty and to secure the survival of mankind. As closely connected with the right on education it is now put on the agenda for the millenium goals. Education now has the task to enable people to practice gender fairness. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik Jahr: 2005
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Eintrag erfolgte am: 13.02.2013
Empfohlene Zitierung: Böker, Marion: Geschlechtergerechtigkeit als globaler Lernprozess. Frauenrechte ebnen den Weg - In: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 28 (2005) 4, S. 15-20 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-61316