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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Die Qualität subjektiven Erlebens in schulischen und betrieblichen Lernumwelten: Untersuchungen mit der Erlebens-Stichproben-Methode
Paralleltitel: The quality of emotional experiences in vocational and Company learning environments: Studies with the experience-sampling-method
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Unterrichtswissenschaft 24 (1996) 3, S. 195-216
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Empirische Untersuchung; Lehr-Lern-Prozess; Lernen; Lernort; Unterrichtsforschung; Berufsausbildung; Berufsbildung; Berufsbildendes Schulwesen; Berufsschule; Kaufmännische Ausbildung; Kaufmännischer Beruf; Betriebliche Berufsausbildung
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0340-4099
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): In Anlehnung an die Theorie der Selbstbestimmung von Deci und Ryan (1985) wird davon ausgegangen, dass Interessenentwicklung ein langfristiger Prozess der Identifikation mit bestimmten Gegenstandsbereichen (Wissensgebieten, Tätigkeitsfeldern) ist, der im Verlauf konkreter Gegenstandsauseinandersetzungen durch emotionale Erlebnisse und Erfahrungen, insbesondere des Erlebens von Selbstbestimmung, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit, gefordert wird. In einer mehrjährigen Längsschnittstudie bei Auszubildenden zum Versicherungskaufmann/frau werden traditionelle Fragebogenverfahren und die in der Unterrichtsforschung bislang wenig verwendete Erlebens-Stichproben-Methode (ESM) zur Untersuchung dieser Fragestellung kombiniert. Das Prinzip der ESM-Erhebung besteht darin, eine zu untersuchende Person nach einem Zufallsplan relativ häufig „überraschend" in ihrer natürlichen Lebensumgebung nach dem aktuellen Befinden und nach einer Situationscharakterisierung zu befragen. In diesem Beitrag wird versucht, solche ausbildungsrelevanten Kontextfaktoren - Lernort, Lernortsequenz und spezifische Ausbildungssituationen - zu identifizieren, die für das Auftreten spezifischer Erlebensqualitäten förderlich oder hinderlich sind. Die in den Ergebnissen zum Ausdruck kommende deutliche Abhängigkeit der Erlebensqualitäten von Merkmalen der Lehr-Lern-Arrangements verweist auf die Nützlichkeit der ESM-Methode für prozessnahe Fragestellungen der Unterrichtsforschung. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Unterrichtswissenschaft Jahr: 1996
Statistik: Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 30.08.2013
Empfohlene Zitierung: Wild, Klaus-Peter; Krapp, Andreas: Die Qualität subjektiven Erlebens in schulischen und betrieblichen Lernumwelten: Untersuchungen mit der Erlebens-Stichproben-Methode - In: Unterrichtswissenschaft 24 (1996) 3, S. 195-216 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-79358