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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:
TitelSoziale Arbeit. Funktionale Erfordernisse, ideologische Selbstmißverständnisse und vergessene Traditionen
Autor
OriginalveröffentlichungBenner, Dietrich [Hrsg.]; Tenorth, Heinz-Elmar [Hrsg.]: Bildungsprozesse und Erziehungsverhältnisse im 20. Jahrhundert. Weinheim : Beltz 2000, S. 186-211. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 42)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Erziehung; Ideologie; Kompetenz; Soziale Bedingung; Charaktererziehung; Soziale Beziehung; Sozialstaat; Marktwirtschaft; Sozialarbeiter; Sozialpädagogik; Außerschulische Jugendbildung; Sozialarbeit; Sozialpädagoge; 20. Jahrhundert; Professionalität; Tradition; Deutschland; Deutschland <bis 1945>
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Sozialpädagogik
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISSN0514-2717
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Autor verfolgt in seinem Beitrag die Entstehung des außerfamilial und außerschulisch institutionalisierten Bereichs "Soziale Arbeit", in dessen Zentrum nicht Prozesse der Wissensaneignung und -vermittlung, sondern die Entwicklung von Charaktereigenschaften steht. Rekonstruiert wird, dass die Anfänge einer so verstandenen sozialen Arbeit zwar bis in vormoderne Praktiken zurückreichen, dass die moderne soziale Arbeit jedoch erst im Kontext der Industrialisierung entstand, als soziale Bindungen durch Industrialismus und Kapitalismus zerstört zu werden drohten. Als Initiatoren werden nicht nur Theoretiker der Sozialpädagogik, sondern primär Praktiker genannt, insbesondere christliche und jüdische Frauen, die soziale Arbeit als eine Form der Solidarität mit Menschen praktizierten, die von bürgerlicher Normalität abweichen. Im Anschluß an eine Darstellung verschiedener im 20. Jahrhundert entwickelter Paradigmen und Ansätze, soziale Probleme und soziale Arbeit wissenschaftlich zu thematisieren, schließt der Beitrag mit der These, in der künftigen Ausbildung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen werde der professionellen Ethik eine besondere Bedeutung zukommen, deren Konzepte und Reflexionen mit darüber entscheiden, was unter den Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen einer angemessenen Professionalisierung der sozialen Arbeit zu verstehen ist. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Bildungsprozesse und Erziehungsverhältnisse im 20. Jahrhundert. Praktische Entwicklungen und Formen der Reflexion im historischen Kontext
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am05.12.2013
Empfohlene ZitierungBrumlik, Micha: Soziale Arbeit. Funktionale Erfordernisse, ideologische Selbstmißverständnisse und vergessene Traditionen - In: Benner, Dietrich [Hrsg.]; Tenorth, Heinz-Elmar [Hrsg.]: Bildungsprozesse und Erziehungsverhältnisse im 20. Jahrhundert. Weinheim : Beltz 2000, S. 186-211. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 42) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-84480
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