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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Bildsamkeit und Bestimmung. Kritische Anmerkungen zur Allgemeinen Pädagogik Dietrich Benners
Paralleltitel: Ductility and destiny
Autor:
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 6, S. 894-910
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Erziehungsphilosophie; Allgemeine Pädagogik; Begriff; Selbstbestimmung; Wille; Freiheit; Menschenbild; Definition; Benner, Dietrich; Fichte, Johann Gottlieb; Kant, Immanuel; Rousseau, Jean-Jacques
Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Dietrich Benner vertritt die Auffassung, die moderne Pädagogik setze sich mit den Begriffen der Perfektibilität und der Bildsamkeit vom teleologischen Denken früherer Epochen ab. Diese Darstellung wird durch die Tatsache konterkariert, dass Benner selbst in seiner Definition von Bildsamkeit mit der Idee einer finalen Bestimmung des Menschen operiert. Indem er dem Heranwachsenden ein Bestimmtsein zur Mitwirkung an der menschlichen Gesamtpraxis zuschreibt, reiht er sich zwar - wie in diesem Beitrag aufgezeigt wird - in eine Traditionslinie ein, die auf Rousseau, Kant und Fichte zurückgeführt werden kann, verfehlt aber zugleich die herkömmliche Bedeutung des Begriffs der Bildsamkeit. Der Schlussteil des Beitrags unternimmt es, die Idee der Bildsamkeit in einer Weise zu erläutern, welche das traditionelle Verständnis des Begriffs - in Abgrenzung gegen Benners Ausführungen - produktiv weiterentwickelt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): According to Dietrich Benner, the use of the concept of perfectibility (or Bildsamkeit) distinguishes modern pedagogy from the tradition of teleological thinking. This view is contrasted by the fact that Benner himself operates with the idea of a final vocation (Bestimmung) of the human being in his definition of perfectibility. It is shown in this paper that in ascribing to children the vocation to participate in human practice, Benner joins a line of tradition that can be traced back to Rousseau, Kant, and Fichte, but nevertheless misses the traditional meaning of perfectibility. In the final part of this paper, the author proposes an understandig of perfectibility that takes up the traditional usage of the term and contrasts it to Benner's account. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2011
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 12.03.2014
Empfohlene Zitierung: Giesinger, Johannes: Bildsamkeit und Bestimmung. Kritische Anmerkungen zur Allgemeinen Pädagogik Dietrich Benners - In: Zeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 6, S. 894-910 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-87873