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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelHerausforderungen der schulischen Re-Integration nach einem Schädel-Hirn-Trauma: Eine Qualitative Befragung von Schülern, Eltern und Lehrern zur Gestaltung des Übergangs von der Rehaklinik ins Regelschulsystem
ParalleltitelChallenges in the return to school and successful reintegration after traumatic brain injury: a qualitative survey among students, parents and teachers about the process of transition from stationary rehabilitation back to schooling in the mainstream system
Autoren ;
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik 7 (2015) 2, S. 135-152
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Schädel-Hirn-Trauma; Kind; Jugendlicher; Rehabilitation; Krankenhausschule; Übergang; Regelschule; Schulische Reintegration; Eltern; Lehrer; Forschungsstand; Interview; Qualitative Forschung; Inhaltsanalyse; Empirische Untersuchung; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Pädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bedeutet ein nicht unerhebliches Risiko für die Wiederaufnahme der Schullaufbahn nach erfolgter stationärer Rehabilitation. Gelingensfaktoren und Barrieren für eine gelungene Rückkehr an eine Regelschule sind bisher wenig empirisch untersucht. Ziel der vorliegenden Studie ist die qualitative Analyse multiperspektivischer Sichtweisen von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften bezüglich der schulischen Re-Integration nach einem SHT. Die Ergebnisse der inhaltsanalytischen Auswertung von 22 leitfadengestützten Interviews zeigen, dass ein langfristig zufriedenstellender Prozess in einem hohen Maße abhängig zu sein scheint von den institutionellen Möglichkeiten der Abstimmung von Unterstützungsmaßnahmen und des freiwilligen Engagements. Ein entscheidender Faktor ist die umfassende Aufklärung von Eltern und Lehrkräften zu den möglichen Folgen eines SHT für das schulische Lernen. Bleibende Einschränkungen in den Lernvoraussetzungen werden von den Lehrkräften häufig unterschätzt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):A severe traumatic brain injury (TBI) is a significant risk for the successful return to mainstream school system after stationary rehabilitation. This process is lacking empirical research concerning supportive aspects and barriers. The present study aims to show a multi-perspective view (parents, students, teachers) about the circumstances of school return after TBI. 22 semi-structured interviews were analyzed by qualitative content analysis. The results indicate that a positive long-term outcome rather depends on possibilities of the individual support for the student. An accurate coordination of arrangements for support and a voluntary commitment of teachers and parents in particular were highlighted as key factors. Furthermore, a thorough explanation and clarification about consequences of TBI for learning processes to teachers is pivotal. Permanent restrictions due TBI are often underestimated by teachers in mainstream system. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2015
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am30.06.2015
Empfohlene ZitierungHennig, Birgit; Gebhard, Britta: Herausforderungen der schulischen Re-Integration nach einem Schädel-Hirn-Trauma: Eine Qualitative Befragung von Schülern, Eltern und Lehrern zur Gestaltung des Übergangs von der Rehaklinik ins Regelschulsystem - In: Empirische Sonderpädagogik 7 (2015) 2, S. 135-152 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-108671
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