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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel„Gleich zu gleich gesellt sich gern?" - Eine empirische Überprüfung der Homogamieregel am Beispiel von Hoferben im Weser-Ems-Gebiet (Forschungsbericht)
Paralleltitel„Do birds of a feather flock together?" An empirical examination of the rule of homogamy regarding mate-selection by male farm-heirs in the Weser-Ems-Area (research report)
Autor
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 20 (2000) 3, S. 244-259
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Partnerwahl; Tradition; Landwirtschaft; Heirat; Empirische Forschung; Forschungsprojekt; Forschungsbericht; Weser-Ems-Gebiet; Deutschland
TeildisziplinFrauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob bei Landwirten, speziell bei Hoferben, die Partnerwahl heutzutage noch immer nach der traditionell verbindlichen Homogamieregel verläuft und evtl. die Partnerwahl erschwert. Als traditionelle gelten hierbei die Kriterien, die vor dem zweiten Weltkrieg partnerwahlrelevant waren. Dieser zeitliche Einschnitt wird mit den Ergebnissen aus der Literatur begründet, die einen einsetzenden Wandel der Partnerwahl in der Landwirtschaft in den 50er Jahren konstatiert haben. Dieser Wandel verlief dahingehend, daß die traditionellen Normen und Vorgaben der Partnerwahl, die sich an den Erfordernissen des Betriebes orientiert haben, an Relevanz verloren. Die empirischen Ergebnisse der hier auszugsweise vorgestellten Untersuchung zeigen, daß dieser Wandel andauert und die traditionellen Partnerwahlkriterien in der Landwirtschaft immer stärker hinter andere, moderne Erwartungen und Wünsche an die Persönlichkeit und den Charakter der Partnerin zurücktreten, jedoch weiterhin bedeutsam bleiben. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The contribution discusses the question, whether farmers and especially farm-heirs today still follow the traditionally binding rule of homogamy in selecting their mates and there by possibly creating difficulties for themselves. The criteria for mate selection valid before World War II are in this context considered as traditional. This cut in time is based upon the Statements in literature, which confirm in the fifties a beginning change in mate selection criteria by farmers. This change resulted in the loss of importance of the traditional norms and requirements for mate selection, oriented strictly towards the necessities of operating and maintaining the agricultural enterprise. The empirical results of the epitomized research project presented herein indicate a continuing change and a growing recession of the traditional mate selection criteria in the world of farming in favour of modern expectations and desires regarding the personality and the character of the female mate, maintaining, however, a certain degree of significance. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2000
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am24.07.2015
Empfohlene ZitierungNoack, Britt: „Gleich zu gleich gesellt sich gern?" - Eine empirische Überprüfung der Homogamieregel am Beispiel von Hoferben im Weser-Ems-Gebiet (Forschungsbericht) - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 20 (2000) 3, S. 244-259 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-109682
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