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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelWissenschaftspolitik und Disziplinentwicklung. Pädagogik nach 1945 und ihre nationalpolitischen Prämissen
ParalleltitelScience policy and the development of the academic discipline. Pedagogy after 1945 and its national-political premises
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 1, S. 32-53
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Pädagogik; Geisteswissenschaftliche Pädagogik; Pädagogik; Forschung; Geschichte <Histor>; Kulturphilosophie; Demokratisierung; Nationalsozialismus; Remigration; Wissenschaftsgeschichte; Wissenschaftspolitik; Hochschullehre; Wissenschaftsdisziplin; Emigrant; Weimarer Republik; Wissenschaftler; Nohl, Herman; Spranger, Eduard; Deutschland <1945-1949>; Deutschland-BRD
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Allgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im Kontext der "Ideen von 1914" wurde auf der Berliner Kultusministerkonferenz von 1917 Pädagogik als Kulturphilosophie konzipiert und für die Stiftung von Sinn und Einheit der Nation funktionalisiert. Diese Weichenstellung hat die Disziplin bis weit in die Zeit nach NS und Zweitem Weltkrieg geprägt. Die alte Elite (mit den Exponenten Herman Nohl und Eduard Spranger), die in der Weimarer Republik konservativ-revolutionär den NS befördert hatte, installierte sich und die von ihr vertretene Geisteswissenschaftliche Pädagogik nach 1945 neu und beschwor eine Provinzialisierung der Disziplin herauf. Wie sehr sie ihr reflexives und kommunikatives Potential eingebüßt hat, macht in erschreckendem Maße ihr Umgang mit Emigranten deutlich. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Within the context of the "ideas of 1914", the Berlin Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of 1917 conceived pedagogy as cultural philosophy and functionalized it for providing purpose and unity to the nation. This course of direction defined the discipline well into the period following National Socialism and the Second World War. After 1945, the former elite (with the two exponents Herman Nohl and Eduard Spranger), that with its conservative-revolutionary attitude had promoted National Socialism during the Weimar Republic, reinstalled itself and the humanist pedagogy it represented and evoked a provincialization of the discipline. To what an appalling extent it actually forfeited its reflexive and communicative potential is made clear by its interaction with emigrants. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2014
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am15.08.2017
Empfohlene ZitierungKersting, Christa: Wissenschaftspolitik und Disziplinentwicklung. Pädagogik nach 1945 und ihre nationalpolitischen Prämissen - In: Zeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 1, S. 32-53 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-146468
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