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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelÜber Julius Langbehn (1851-1907), die völkische Bewegung und das wundersame Image des 'Rembrandtdeutschen' in der pädagogischen Geschichtsschreibung
ParalleltitelOn Julius Langbehn (1851 – 1907), the voelkish movement and the wondrous image of the “Rembrandt German” in pedagogical historiography
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 4, S. 607-621
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Historische Pädagogik; Reformpädagogik; Bildungsgeschichte; Rezeptionsforschung; Geschichte <Histor>; Kulturkritik; Jugendbewegung; Langbehn, Julius
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):An kaum einen "Dreisatz" der disziplinären Wissensmatrix wird ein Newcomer auf dem Felde erziehungswissenschaftlichen Denkens so rasch gewöhnt wie an den, dass die um 1900 anhebende Ära der Reformpädagogik wie Jugendbewegung jener Kulturkritik nachfolgte, wie sie Ausgang des 19. Jahrhunderts insbesondere durch Friedrich Nietzsche und nachfolgend durch Paul de Lagarde und Julius Langbehn geübt wurde. Die Auflistung dieser drei Namen unter der schon von Jürgen Oelkers vor vielen Jahren problematisierten Chiffre eines vergleichsweise einvernehmlich (kulturkritisch) argumentierenden "Triumvirats" (Oelkers) muss durchaus überraschen, zumal damit unterstellt wird, dass es sich um zwei monolithische Blöcke handle, nämlich um die Kulturkritik einerseits, gebunden an jene drei Namen, sowie um Reformpädagogik wie Jugendbewegung andererseits - eine Erzählweise, die fast nach Ursache und Wirkung klingt, und zwar ohne dass das eine oder andere hinreichend umschrieben und der unterstellte Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zureichend erforscht wäre. Besonders sticht dabei der Name Langbehn ins Auge - was Anlass sein soll, dessen erstaunlich positives Image in der pädagogischen Historiografie (auch noch der Gegenwart) und speziell in der Jugendbewegungshistoriografie kritisch zu hinterfragen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):No other rule of three of the discipline's knowledge matrix is a newcomer to the field of pedagogical thinking as quickly accustomed to as that stating that the era of progressive education and the youth movement which started around 1900 followed that cultural criticism exercised especially by Friedrich Nietzsche and subsequently by Paul de Lagarde and Julius Langbehn at the end of the 19th century. The listing of these three names under the cipher of a comparatively consensually (culture-critically) reasoning "triumvirate" (Oelkers) - a term already critically scrutinized by Oelkers several years ago - is rather surprising, the more so since it seems to presuppose the existence of two monolithic blocks, i. e. cultural criticism, on the one hand, linked to these three names, and progressive education and the youth movement, on the other, - a narrative that seems to speak of cause and effect without describing one or the other sufficiently and without exploring the relation of cause and effect adequately. In this context, the name of Julius Langbehn, in particular, attracts attention - which gives rise to a critical scrutiny of his surprisingly positive image in pedagogical historiography (even of the present) and in the historiography of the youth movement, in particular. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2014
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Eintrag erfolgte am05.09.2017
Empfohlene ZitierungNiemeyer, Christian: Über Julius Langbehn (1851-1907), die völkische Bewegung und das wundersame Image des 'Rembrandtdeutschen' in der pädagogischen Geschichtsschreibung - In: Zeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 4, S. 607-621 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-146754
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