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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TiteltrEATit - Intensive ambulante Gruppentherapie von Jugendlichen mit Essstörungen
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 56 (2007) 1, S. 19-39
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Erziehung; Methode; Essstörung; Gruppendynamik; Psychologie; Verhalten; Verhaltenstherapie; Planung; Elternmitwirkung; Ambulante Behandlung; Anorexia Nervosa; Behandlung; Bulimie; Kranker; Psychotherapie; Therapie; Gruppentherapie; Abstimmung; Behandlungsdauer; Ergebnis; Selbstkontrolle; Klient
TeildisziplinPädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0032-7034
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ein intensives ambulantes Gruppentherapiekonzept für Mädchen mit Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-eating-disorder), als Möglichkeit neben oder statt einer stationären Behandlung und einer Einzeltherapie bei niedergelassenen Therapeuten, wird vorgestellt. Das Therapiekonzept ist vorwiegend verhaltenstherapeutisch orientiert und fördert die Selbstmanagementfähigkeiten der Jugendlichen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich mit ihrer Erkrankung umzugehen und Rückfällen rechtzeitig vorzubeugen. Das offene (slow-open) Gruppenkonzept führt zu einer sich immer wieder neu herstellenden Gruppenkohäsion, gegenseitiger Unterstützung und Solidarität zwischen den Mädchen, die in einer altersbedingt ähnlichen Entwicklungsphase und von einer Essstörung betroffen sind. Weitere Therapiebausteine sind die Gesprächspsychotherapie, die Kunst- und Tanztherapie sowie die Ernährungstherapie. Für jede Patientin wird der Behandlungsplan je nach Alter, individueller Symptomatik, Problematik und Motivationslage modifiziert. Jedes Gruppenmitglied wird verpflichtet, definierte Gruppenregeln in der Gruppe einzuhalten. Die Gruppe findet zweimal wöchentlich und an einem Samstag pro Monat statt. Die Jugendlichen verbleiben in ihrer bisherigen sozialen Umgebung. Der Transfer des Therapieerfolgs in das Alltagsleben ist damit unmittelbar und anhaltend. Die Behandlungsdauer beträgt zwischen vier Monaten und einem Jahr, in schweren Fällen auch länger. Neben der Elternarbeit mit den Patientinnen wird parallel zur Gruppe eine psychoedukative Elterngruppe angeboten. Erste Behandlungsergebnisse, die bei 36 Mädchen erhoben wurden, werden abschließend mitgeteilt. (ZPID)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftPraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Jahr: 2007
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am28.07.2010
Empfohlene ZitierungMichler, Petra; Wolter-Flanz, Andrea; Linder, Martin: trEATit - Intensive ambulante Gruppentherapie von Jugendlichen mit Essstörungen - In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 56 (2007) 1, S. 19-39 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-30435
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