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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: Bildungsinvestitionen, brutto und netto. Eine makroökonomische Perspektive
Autor:
Originalveröffentlichung: Trends in Bildung international (2002) 4, S. 1-29
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildung; Empirische Untersuchung; Bildungswesen; Bildungsökonomie; Bildungsabschluss; Lernen; Lehren; Humankapital; Dienstleistung; Finanzierung; Investition; Volkswirtschaft; Analyse; Modell; Produktion; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1610-5451
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Wenn Bildung als Investition angesehen wird, stellt sich aus makroökonomischer Perspektive besonders auch die Frage nach geeigneten quantitativen Indikatoren. Von politischer Seite wird in diesem Zusammenhang gerne auf die von Jahr zu Jahr steigenden Bildungsbudgets hingewiesen. Die Verwendung dieser Zahlen als Indikator für die nationalen Bildungsinvestitionen greift aber zu kurz. Es handelt sich dabei um eine Bruttobetrachtung, bei der keine Abschreibungen auf die in der Bevölkerung vorhandene Bildung berücksichtigt werden. Im vorliegenden Beitrag wird ein Modell zur Operationalisierung solcher Abschreibungen vorgestellt, die den Wertverlust des in der Bevölkerung vorhandenen Bildungsvermögens im Laufe eines Jahres erfassen. Als Bildungsvermögen wird hier derjenige Teil des Humankapitals bezeichnet, der auf die formelle Bildung und Ausbildung zurückgeht. Im Vordergrund stehen die Diskussion der konzeptionellen Aspekte und die Vorstellung eines umfassenden Berechnungsmodells. Die prototypische Anwendung dieses Modells auf Westdeutschland 1990 ergibt, dass die Nettobildungsinvestitionen, ermittelt als Differenz zwischen Bruttobildungsinvestitionen und Abschreibungen auf Bildungsvermögen, nur etwa 5 Prozent der Bruttoinvestitionen ausgemacht haben, d.h. zu einer Erhöhung des Humankapitalbestandes verwendet werden konnten. Die übrigen 95 Prozent sind als Reinvestitionen zur Deckung des demografisch bedingt hohen Ersatzbedarfs benötigt worden. Die hier vorgestellten Ergebnisse für Westdeutschland und das Jahr 1990 sind als Vorstudie zu einer erweiterten Analyse für die Jahre 1991 bis heute und (Gesamt-) Deutschland zu verstehen. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Trends in Bildung international Jahr: 2002
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 15.06.2012
Empfohlene Zitierung: Ewerhart, Georg: Bildungsinvestitionen, brutto und netto. Eine makroökonomische Perspektive - In: Trends in Bildung international (2002) 4, S. 1-29 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-51024