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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelFamilienbeziehungen im Kontext verlängerter Übergänge. Eine intergenerative Studie aus neun europäischen Ländern
Autoren ;
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 26 (2006) 2, S. 206-221
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Soziale Beziehung; Adoleszenz; Familie; Eltern-Kind-Beziehung; Geschlecht; Nachsozialistische Gesellschaft; Generationenverhältnis; Junger Erwachsener; Bulgarien; Dänemark; Deutschland; Deutschland-Östliche Länder; Deutschland-Westliche Länder; Italien; Niederlande; Portugal; Spanien; Vereinigtes Königreich
TeildisziplinVergleichende Erziehungswissenschaft
Sozialpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die europaweit verlängerten Übergänge von der Jugend ins Erwachsensein werfen für die Gestaltung der Intergenerationenbeziehungen Fragen auf, die bislang wenig untersucht wurden: wie wirkt sich der mit diesen Übergängen einhergehende längere Verbleib und die längere Abhängigkeit der jüngeren von der älteren Generation auf die Familienbeziehungen aus? Welchen Umgang pflegen die beiden Generationen miteinander unter diesen neuen Bedingungen, und welche Strategien entwickeln sie, um die hierbei entstehenden Konflikte zu bewältigen? Der Artikel gibt Einblick in das europäische Forschungsprojekt 'Familien und Übergänge', das diese Fragen anhand einer Fragebogenuntersuchung sowie qualitativer Interviews mit jungen Erwachsenen und ihren Eltern näher untersucht hat. Ein Gang durch die neun europäischen Untersuchungsregionen macht deutlich, dass die Gestaltung von Intergenerationenbeziehungen - gerade auch in ihren Geschlechterbezügen - eine moderne Bewältigungsleistung der Töchter und Söhne und Mütter und Väter ist. Gleichzeitig zeigt er, wie die Gestaltbarkeit dieser Beziehungen von übergangs- und familienpolitischen Kontextbedingungen abhängt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The European phenomenon of prolonged transitions from youth to adulthood implies questions which hitherto hardly have been analyzed in depth: how does the fact that the young must stay longer at home affect their relations with their parents, and vice versa? What strategies do both generations develop in order to cope with conflicts resulting from longer dependency of the young people from parental support? This article gives insight into a recently accomplished European research on 'Families and Transitions' which is based on a survey and on qualitative interviews with young adults and their parents. It sheds light on intergenerational relationships in nine participating European regions, underlining the gendering interplay between subjective and structural factors in shaping these relationships. It concludes with pointing to the necessity of a better fit between transition and family policies. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2006
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am14.06.2012
Empfohlene ZitierungStauber, Barbara; Bois-Reymond, Manuela du: Familienbeziehungen im Kontext verlängerter Übergänge. Eine intergenerative Studie aus neun europäischen Ländern - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 26 (2006) 2, S. 206-221 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-56492
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