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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelKurz- und langfristige intergenerationale Transmission von Ausländerablehnung
ParalleltitelShort- and Long-Term Intergenerational Transmission ofHostility towards Foreigners
Autor
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 25 (2005) 1, S. 32-51
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Einstellung <Psy>; Einstellungsbildung; Eltern-Kind-Beziehung; Ausländerfeindlichkeit; Politische Kommunikation; Generationenverhältnis; Qualität; Ausländer; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Sozialpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der vorliegende Beitrag untersucht auf der Grundlage von Längsschnittdaten der deutschen LifE-Studie die kurz- und längerfristige Übertragung Ausländer ablehnender Einstellungen von Eltern auf deren Kinder im Alter von 16 und von 35 Jahren. Zusätzlich werden Annahmen zur moderierenden Wirkung der familialen Kontextfaktoren 'politischer Austausch mit den Eltern' und 'Qualität der Beziehung zu den Eltern' überprüft. Longitudinale Strukturmodelle mit direkt erhobenen Eltern- und Kinddaten erlauben durch Kontrolle der sozialen Schicht die Modellierung echter Transmissionseffekte. Die Ergebnisse bestätigen sowohl kurz- wie längerfristige Elternwirkungen. Letztere zeigen sich allerdings nur in Bezug auf männliche Kinder. Das Geschlecht des Kindes erweist sich auch bezogen auf die moderierende Wirkung des politischen Austauschs mit den Eltern im Jugendalter als relevant: Kurzfristig erhöht dieser, allerdings nur der Tendenz nach, den elterlichen Einfluss auf Kinder beiderlei Geschlechts, längerfristig zeigt sich ein ausgeprägter Schereneffekt: Der Einfluss auf männliche Kinder nimmt zu, auf weibliche Kinder nimmt er ab. Eine gute Elternbeziehung im Jugendalter führt nur längerfristig, d.h. nach der Jugendzeit, zu einer Erhöhung der elterlichen Transmissionskraft. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Based on longitudinal data of the German LifE-Study, this article investigates short- and long-term parental transmission of hostile attitudes towards foreigners onto their children at age 16 and 35. Potential moderating effects of two context factors are being examined: the political exchange between parent and adolescent, and the quality of the parent-child relationship during adolescence. Longitudinal structure models based on data directly collected from parent and child, along with the verification of their social background, allow for the modeling of 'real' transmission effects. The results provide evidence for short-term as well as long-term parental impact. The latter, however, only applies to male children. The child's sex also proves to be relevant for the moderating effect of the political exchange between parent and adolescent. In a short-term perspective, political exchange tends to increase the parental influence on children of both sexes. However, in a longer perspective, there is a gender-related divergence: Political exchange increases the parental impact on male children, while it decreases the impact on female children. A positive parent-child relationship during adolescence strengthens the parents' transmission power only in the long run, i.e. after adolescence. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2005
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Eintrag erfolgte am05.07.2012
Empfohlene ZitierungGrob, Urs: Kurz- und langfristige intergenerationale Transmission von Ausländerablehnung - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 25 (2005) 1, S. 32-51 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-56642
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