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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelWissenserwerb mit Multimedia
ParalleltitelKnowledge Acquisition with Multimedia
Autor
OriginalveröffentlichungUnterrichtswissenschaft 29 (2001) 4, S. 292-318
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Wissen; Aufmerksamkeit; Gedächtnis; Kognitionspsychologie; Hypermedia; Multimedia; Lernen; Didaktik; Lernprogramm; Zeichensystem; Bild; Lesekompetenz; Konstruktivismus; Neurophysiologie; Informationsverarbeitung
TeildisziplinMedienpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0340-4099
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Es wird untersucht, ob und wieweit multimediale Lernumgebungen geeignet sind, einer konstruktivistischen Sicht des menschlichen Wissenserwerbs Rechnung zu tragen. Hierzu wird eine Klärung des Begriffs "Multimedia" vorgenommen, indem zwischen dem semiotischen, dem technischen und dem sensorischen Aspekt des Medienbegriffs differenziert wird. Die verschiedenen Formen der multimedialen Informationsdarbietung (schriftliche und mündliche Texte, realistische Bilder und Diagramme) basieren auf der Verwendung unterschiedlicher Zeichensysteme. Sie können dementsprechend in deskriptionale und depiktionale Repräsentationen untergliedert werden, die sich durch jeweils unterschiedliche Nutzungseigenschaften auszeichnen. Anknüpfend an theoretische Ansätze zum Verstehen von Texten, Verstehen von realistischen Bildern und Verstehen von Diagrammen wird ein Modell des Wissenserwerbs mit Multimedia dargestellt, in dem mentale deskriptionale und depiktionale Repräsentationen von unterschiedlichem Abstraktheitsgrad angenommen werden. Bezugnehmend auf dieses Modell werden dann empirische Befunde zur Rolle unterschiedlicher kognitiver Lernvoraussetzungen, zur Aufmerksamkeitssteuerung bzw. Informationskoordination, zu den Unterschieden zwischen auditiver und visueller Textverarbeitung sowie zu den jeweiligen Vor- und Nachteile des Wissenserwerbs mit statischen versus animierten Bildern beim Wissenserwerb mit Multimedia dargestellt und eingeordnet. Außerdem wird auf die Möglichkeiten einer nicht-Iinearen Informationsorganisation durch Hypermedien und die damit verbundenen Anforderungen eingegangen. Es wird argumentiert, dass ein differenzierteres Verständnis der beim Wissenserwerb mit Multimedia stattfindenden psychischen Prozesse als eine Voraussetzung dafür anzusehen ist, die neuen Technologien adäquat für Prozesse des Lehrens und Lernens zu nutzen. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftUnterrichtswissenschaft Jahr: 2001
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am30.04.2013
Empfohlene ZitierungSchnotz, Wolfgang: Wissenserwerb mit Multimedia - In: Unterrichtswissenschaft 29 (2001) 4, S. 292-318 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-77172
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