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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelEffekte prozessorientierter Diagnostik auf die Entwicklung der Lesekompetenz leseschwacher Viertklässler
ParalleltitelEffects of curriculum-based measurement on reading achievement in fourth graders
Autoren ;
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik 3 (2011) 3, S. 243-255
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Lernfortschritt; Lesekompetenz; Diagnostisches Verfahren; Implementationsforschung; 4. Schuljahr; Lernerfolg
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4845; 1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In der vorliegenden Studie wurde untersucht, wie sich der Einsatz einer computergestützten Maßnahme zur Lernverlaufsdiagnostik auf den Lernzuwachs leseschwacher Viertklässler auswirkt. Dazu wurde die Entwicklung der Leseleistung der jeweils sechs leseschwächsten Schülerinnen und Schüler aus 24 Klassen (n = 144) verglichen, die entweder einer Gruppe mit Lernverlaufsdiagnostik oder einer Kontrollgruppe zugewiesen wurden. Über einen Zeitraum von sechs Monaten (acht Messzeitpunkte) erhielten die Lehrkräfte in der Gruppe mit Lernverlaufsdiagnostik (17 Klassen) Informationen über die Entwicklung der Leseleistungen, während die Lehrkräfte in der Kontrollbedingung (7 Klassen) statusdiagnostische Informationen zum Leistungsniveau ihrer Schülerinnen und Schüler erhielten. Die Lernzuwächse in einem standardisierten Lesetest (ELFE 1-6) fielen in derjenigen Gruppe signifikant höher aus, in der die Lehrkräfte Informationen zum Lernverlauf erhielten (d = 0.50). Eine Befragung der Lehrkräfte zum Einsatz der computergestützten Maßnahme zur Lernverlaufsdiagnostik im Regelunterricht ergab, dass diese sich gut in den Unterrichtsalltag implementieren ließ, und dass die Informationen zur Planung von Fördermaßnahmen genutzt wurden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This study examines the effects of a computer-based individual progress monitoring on learning growth of low performing readers. In each of 24 classes the six poorest readers (n = 144) were identified and participated in a progress monitoring group or a control group. Over a period of six months students of the progress monitoring group completed eight computer-based tests and their teachers (n = 17) received diagnostic information about their learning curves, while teachers of the control group received a one-time information about their students’ level of achievement. Growth in reading was assessed with a standardized reading test (ELFE 1-6) and was found to be significantly higher for the progress monitoring group (d = 0.50). Teachers reported that the computer-based individual progress monitoring was practicable in general educational settings and that they used the information to plan instruction. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2011
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am27.08.2014
Empfohlene ZitierungSouvignier, Elmar; Förster, Natalie: Effekte prozessorientierter Diagnostik auf die Entwicklung der Lesekompetenz leseschwacher Viertklässler - In: Empirische Sonderpädagogik 3 (2011) 3, S. 243-255 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-93261
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