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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
TitelLehrplan und Allgemeinbildung in Preußen. Fallstudie zur Lehrplantheorie Friedrich Schleiermachers
Autor
OriginalveröffentlichungHamburg 2014, 261 S. - (Zugl.: Münster, Univ., Diss., 1983)
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Allgemeinbildung; Lehrplanarbeit; Curriculumtheorie; Preußen; Fachklasse; Jahrgangsklasse; Schulstruktur; Bildungsgeschichte; Bildungstheorie; Lektion
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusQualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitationsschrift)
BemerkungEs handelt sich hierbei um eine digitalisierte und redaktionell überarbeitete Fassung des erstmals im Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Bern, New York 1984 erschienenen Werkes.
Abstract (Deutsch):Die im Jahre 1810 von Wilhelm von Humboldt eingerichteten wissenschaftlichen Deputationen in Berlin, Breslau und Königsberg waren als Institutionen gedacht, die der wissenschaftlichen Politikberatung für das neu zu gestaltende allgemeinbildende Schulwesen dienen sollten. Im Jahre 1810 nahm die Berliner Deputation unter der Leitung Friedrich Schleiermachers ihre Tätigkeit auf, und der größte Teil der Arbeit, die Schleiermacher in diesem Jahr zusammen mit fünf weiteren Experten leistete, bestand in der Erarbeitung des ersten Lehrplans, der im Zuge der preußischen Reformen für die Gymnasien und höheren Stadtschulen entwickelt wurde: des sogenannten Süvernschen Normalplans von 1816. Die Berliner Deputation war zugleich die erste Lehrplankommission in der Geschichte der Schule überhaupt, die auf staatlicher – und damit im Hinblick auf die Umsetzbarkeit ihrer Ergebnisse verallgemeinerungsfähiger – Ebene Bildungsplanung betrieb. Die bisher wenig bekannten Vorarbeiten zur Erstellung dieses Lehrplans bilden den Ausgangspunkt der folgenden Untersuchung: Anhand des Archivmaterials werden die Entwürfe für die geplanten Schulfächer des neuen Gymnasiums im Hinblick auf ihre didaktische und erziehungstheoretische Begründung sowie auf ihre Weiterentwicklung in den Beratungen der Deputation analysiert. Hierbei zeigt sich bald, dass die gemeinsam erarbeitete Inhaltsauffassung nur im Zusammenhang mit der geplanten organisatorischen Struktur des Curriculums angemessen auf den Begriff gebracht werden kann. Es kommt dabei eine in der historischen Pädagogik bisher unberücksichtigt gebliebene Entwicklung ins Blickfeld: Gleichzeitig mit der Begründung eines neuartigen Verständnisses von den Inhalten initiierte die wissenschaftliche Deputation nämlich eine neuartige Organisationsform des pädagogischen Prozesses in der Schule, das modifizierte Fachklassensystem, durch das die bisherigen Latein- bzw. Fachklassen in Richtung auf das heute überwiegende Jahrgangsklassensystem umstrukturiert wurden.

Digitalisierte und redaktionell überarbeitete Fassung der im Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Bern, New York 1984 erschienenen Ausgabe. (DIPF/Autor)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am14.08.2014
Empfohlene ZitierungLohmann, Ingrid: Lehrplan und Allgemeinbildung in Preußen. Fallstudie zur Lehrplantheorie Friedrich Schleiermachers. Hamburg 2014, 261 S. - (Zugl.: Münster, Univ., Diss., 1983) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-93323
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