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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelZum Einfluss von primären und sekundären Effekten der sozialen Herkunft beim zweiten schulischen Übergang in der Schweiz. Ein Vergleich unterschiedlicher Dekompositions- und Operationalisierungsmethoden
ParalleltitelThe impact of primary and secondary effects of social origins on the second school transition in Switzerland. A comparison of decomposition methods and variable operationalization
Autor
OriginalveröffentlichungSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 35 (2013) 3, S. 447-471
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Soziale Herkunft; Chancengleichheit; Einflussfaktor; Bildungszugang; Bildungsabschluss; Forschungsstand; Soziale Ungleichheit; Schülerleistung; Operationalisierung; Übergang Sekundarstufe I - Sekundarstufe II; Modell; Gymnasiale Oberstufe; Methode; Vergleich; Empirische Untersuchung; Schweiz
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0252-9955; 1424-3946
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Aufgrund des meritokratischen Prinzips sollte die soziale Herkunft idealerweise keinen Einfluss auf den Erwerb höherer Bildung ausüben. Diverse Studien zeigen jedoch, dass in der Schweiz ein starker Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunftsschicht und dem erreichten Bildungsabschluss besteht. In diesem Artikel wird untersucht, wie sich die soziale Herkunft auf die Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium nach Ende der obligatorischen Schulzeit zu besuchen, auswirkt und wie viele Prozent des Gesamteffektes durch den primären und den sekundären Herkunftseffekt erklärt werden können. Dabei wird berücksichtigt, wie sich das Ausmass dieser Effekte durch die Nutzung verschiedener Operationalisierungen oder unterschiedlicher Dekompositionsmethoden verändert. Es zeigt sich, dass unter Berücksichtigung wichtiger Kontrollvariablen wie des besuchten schulischen Leistungsniveaus Kinder aus einer hohen Schicht eine um 6 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit haben, das Gymnasium zu besuchen, als Kinder aus einer tiefen Schicht. Wird dieser Gesamteffekt dekomponiert, beträgt der primäre Herkunftseffekt gut 20 Prozent. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Although in a meritocratic society social background should not impact the chances of attaining a higher education, research suggests that in Switzerland background does play an important role. This article demonstrates that social background influences the probability of entering Gymnasium after obligatory schooling, and to what extent the impact of social background can be attributed to primary and secondary effects. Taking into account key control variables like the track children attended, pupils from the upper class have a 6 percent higher chance of attending gymnasium than those from the lower class. Primary effects account for 20% of this upper-class advantage. The article also tests estimation sensitivity to variations in variable operationalization and decomposition methods. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften Jahr: 2013
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Eintrag erfolgte am02.03.2015
Empfohlene ZitierungCombet, Benita: Zum Einfluss von primären und sekundären Effekten der sozialen Herkunft beim zweiten schulischen Übergang in der Schweiz. Ein Vergleich unterschiedlicher Dekompositions- und Operationalisierungsmethoden - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 35 (2013) 3, S. 447-471 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-103030
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