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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelSchulwahlfreiheit kontra Chancengleichheit: Amerikanische politische Kultur und die Selbstblockierung der amerikanischen Schulreform
ParalleltitelFree choice of school versus equal opportunities: American political culture and the self-obstruction of the American school reform
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 42 (1996) 6, S. 889-901
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Chancengleichheit; Gesellschaft; Soziale Situation; Leistungsfähigkeit; Schulpolitik; Schulreform; Schulsystem; Schulwahl; Politik; Finanzierung; Privatisierung; Individuum; USA
TeildisziplinBildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die chronischen Schwierigkeiten der amerikanischen Schulpolitik, das amerikanische Schulsystem dem Leistungsniveau anderer entwickelter Industriegesellschaften anzugleichen, werden in diesem Beitrag als Ausdruck von tiefer liegenden Konflikten in der amerikanischen politischen Kultur interpretiert. Die These ist, daß der die amerikanische politische Kultur kennzeichnende Widerspruch zwischen den Forderungen nach Freiheit des Individuums und den Forderungen nach Gleichheit der Sozialchancen eine wichtige Ursache für die zu beobachtende Polarisierung und Selbstblockierung der Schulreform zwischen Schulwahlfreiheit und Chancengleicheit, zwischen Bildungsindividualismus und staatlichem Finanzausgleich ist. Die Aussichten, zu tiefgreifenden Verbesserungen der Schulausbildung zu kommen, dürften somit auch von der Fähigkeit der amerikanischen Politik abhängen, die gerade im letzten Jahrzent zugespitzte Polarisierung der Schulreformer in feindliche ideologische Lager zu überwinden. (DIPF/Text übernommen)
Abstract (Englisch):The United States' persistent difficulties to revitalize public education and implement "world standards" are interpreted in the context of deep-seated conflicts in the American political culture. The paper argues that the conflict between individual liberty and equality, characteristic as it is for American political culture, is at the bottom of the polarization and self-obstruction of American school reform between the imperatives of "choice" and "equality", "excellence" and "equity". The prospects for profound change would, so it seems, depend on the ability of American educators and politicians, to overcome the polarization and provide a rationale for public education capable of integrating the opposing, but in a certain sense complementary demands of excellence and equity.
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 1996
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am21.08.2015
Empfohlene ZitierungMeyer, Heinz-Dieter: Schulwahlfreiheit kontra Chancengleichheit: Amerikanische politische Kultur und die Selbstblockierung der amerikanischen Schulreform - In: Zeitschrift für Pädagogik 42 (1996) 6, S. 889-901 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-107823
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