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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
TitelDeinstitutionalisieren durch organisationalen Wandel. Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen als Herausforderung für Veränderungsprozesse in Organisationen
Autor
OriginalveröffentlichungBad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2016, 254 S. - (Klinkhardt Forschung) - (Siegen, Univ., Diss., 2015)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Partizipation; Behinderter; Wohnheim; Institution; Organisation; Macht; Inklusion; Selbstbestimmung; Deinstitutionalisierung; Sonderpädagogik; Regionalisierung; Behindertenhilfe; Organisationsentwicklung; Dezentralisierung; Empirische Untersuchung; Qualitative Forschung; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Behindertenpädagogik
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
ISBN978-3-7815-2098-1
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Qualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitationsschrift)
Abstract (Deutsch):Diese Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die in der Heilpädagogik unter dem Begriff Deinstitutionalisierung geforderten Reformen wohnbezogener Dienste der sogenannten Behindertenhilfe durch einen Wandel der angesprochenen Organisationen zu realisieren sind. Kern der Arbeit ist eine empirische Studie über die Dezentralisierung und Regionalisierung einer Groß- und Komplexeinrichtung. Zur theoretischen Fundierung der Studie wird der heilpädagogische Fachdiskurs zum Thema Deinstitutionalisierung nachgezeichnet und um eine institutionssoziologische Perspektive des Neoinstitutionalismus ergänzt und weiterentwickelt. Die qualitativ angelegte Studie analysiert in der Folge die strukturellen und inhaltlich-fachlichen Facetten des Wandels der Groß- und Komplexeinrichtung in ihrer Wechselwirkung. Die Ergebnisse zeigen damit die Komplexität der Veränderungsprozesse auf, insbesondere im Hinblick auf die Alltagsrealität von BewohnerInnen in stationären Settings. Durch die Rückbindung der empirischen Ergebnisse zur Deinstitutionalisierungs-Theorie (Heilpädagogik und Neoinstitutionalismus) werden Schlüsselelemente einer aktiven Strategie des Deinstitutionalisierens abgeleitet. Die Studie versteht sich als systemhinterfragender und aktiver Beitrag zur Weiterentwicklung von Erkenntnissen zur Herstellung von Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttp://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2098.html
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Eintrag erfolgte am01.06.2016
Empfohlene ZitierungFalk, Wiebke: Deinstitutionalisieren durch organisationalen Wandel. Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen als Herausforderung für Veränderungsprozesse in Organisationen. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2016, 254 S. - (Klinkhardt Forschung) - (Siegen, Univ., Diss., 2015) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-121084
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