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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelSpielorientierte Förderung numerischer Kompetenzen im Vorschulalter und deren Eignung zur Prävention von Rechenschwierigkeiten
ParalleltitelPlayful training of numerical skills in kindergarten for prevention of mathematical disability
Autoren ; ; ;
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik (2014) 3, S. 243-259
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Spielerische Mathematik; Frühförderung; Frühpädagogik; Prävention; Eignung; Rechenschwäche; Evaluation; Numerische Mathematik; Vorschulalter; Vorschulpädagogik; Mathematische Kompetenz; Empirische Untersuchung; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Pädagogik der frühen Kindheit
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4845; 1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In der vorliegenden Evaluationsstudie wurde untersucht, ob numerische Kompetenzen im Vorschulalter durch in den Kindergartenalltag integrierte zahlen- und mengenbezogene Spiele gefördert werden können. Darüber hinaus war es von Interesse herauszufinden, ob Kindergartenkinder mit weniger gut entwickelten numerischen Kompetenzen insofern von dieser Fördermethode profitieren, als dass sie ihren Leistungsrückstand aufholen können. Realisiert wurde ein Prätest-Posttest-Design mit einer Fördergruppe, einer Kontrollgruppe mit Kontrollintervention sowie einer Wartekontrollgruppe. Insgesamt nahmen 142 Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren an der Studie teil. Die Ergebnisse kovarianzanalytischer Verfahren mit Messwiederholung sprechen dafür, dass sich die numerischen Kompetenzen von Kindergartenkindern anhand des verwendeten Förderkonzepts steigern lassen. Außerdem konnte gezeigt werden, dass jene Kinder der Fördergruppe, deren numerische Leistung zum Prätestzeitpunkt unter dem Median der Gesamtstichprobe lag, einen höheren Leistungszuwachs aufwiesen als die leistungsstärkeren Kinder, die nicht mit den zahl- und mengenbezogenen Spielen gefördert wurden. Die Ergebnisse weisen somit auch auf eine Eignung des spielerischen Förderkonzepts zur Kompensation von Entwicklungsnachteilen bezüglich der numerischen Kompetenz hin. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In this study, we investigated if preschool children´s numerical skills can be fostered by playing number- and quantity-related games during children´s daily playtimes. Furthermore, we wanted to find out if preschoolers with poorly developed numerical skills catch up on their developmental delay by playing these games. In order to do so, we used a pretest-posttest-design with (a) an intervention group playing number- and quantity-related games, (b) a control group participating in another intervention with the same basic conditions but other intervention goals and (c) a control group without an intervention. One hundred forty-two children aged 4 to 5 years participated in the study. The results show that preschoolers’ numerical skills can be increased by playing number- and quantity-related games. Furthermore, the numerical skills of children with poorly developed numerical skills increased more significantly than the numerical skills of children with better developed numerical skills who did not play the number- and quantity-related games. Thus, results indicate that playing these number- and quantity-related games might be used to compensate for early developmental disadvantage in numerical skills. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2014
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am05.12.2014
Empfohlene ZitierungJörns, Christina; Schuchardt, Kirsten; Grube, Dietmar; Mähler, Claudia: Spielorientierte Förderung numerischer Kompetenzen im Vorschulalter und deren Eignung zur Prävention von Rechenschwierigkeiten - In: Empirische Sonderpädagogik (2014) 3, S. 243-259 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-99339
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