Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:  
TitelLesekompetenzen und schulische Lernumwelten: Besondere Fördereffekte des Frühübergangs in Gymnasien?
Autoren ; ; ;
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie 46 (2014) 1, S. 35-50
Dokument (formal und inhaltlich überarbeitete Version)
Lizenz des Dokumentes Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch)Berlin; Decodierung; Deutschland; Entwicklung; Fähigkeit; Grundschule; Grundschüler; Gymnasiast; Gymnasium; Längsschnittuntersuchung; Leistungsgruppe; Lernen; Lesekompetenz; Schulform; Schuljahr 05; Schuljahr 06; Übergang; Vergleichsuntersuchung; Wortschatz
TeildisziplinVergleichende Erziehungswissenschaft
Empirische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Anhand der Berliner Leselängsschnitt-Studie (LESEN 3 - 6) wurde die schriftsprachliche Kompetenzentwicklung (Leseverständnis, Wortschatz und Dekodierfähigkeit) bei Grundschülerinnen und Grundschülern sowie bei Gymnasiastinnen und Gymnasiasten längsschnittlich analysiert. Ein Fokus lag dabei auf der Frage, ob Schülerinnen und Schüler mit frühzeitigem Wechsel auf das Gymnasium-der in Berlin nach Klassenstufe 4 möglich ist-eine andere Lernentwicklung aufweisen als Kinder mit sechsjähriger Grundschulzeit. Insgesamt nahmen N = 772 Schülerinnen und Schüler aus Berlin an der Studie teil. Auf einer deskriptiven Ebene wurden keine differenziellen Effekte während der gemeinsamen Grundschulzeit (Klassenstufe 3 und 4) zwischen den beiden Gruppen identifiziert. In der Zeit, in der die Kinder in unterschiedliche Schultypen aufgeteilt waren (5. und 6. Klasse), zeigten sich für den Wortschatz und-zumindest tendenziell-für die Dekodierfähigkeit höhere Zugewinne für die Gymnasiasten. Mit Wachstumskurvenanalysen wurde darüber hinaus überprüft, ob sich der differenzielle Zugewinn direkt auf die schulische Gliederung zurückführen ließ, wenn gleichzeitig die interindividuellen Unterschiede in intraindividuellen Veränderungen insgesamt berücksichtigt wurden. Unter Kontrolle dieser interindividuellen Unterschiede konnte in keiner der drei Domänen ein eindeutiger Effekt der schulischen Gliederung belegt werden. Inhaltliche und methodische Aspekte dieser Befunde werden diskutiert.
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie Jahr: 2014
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am28.07.2017
Empfohlene ZitierungBecker, Michael; McElvany, Nele; Lüdtke, Oliver; Trautwein, Ulrich: Lesekompetenzen und schulische Lernumwelten: Besondere Fördereffekte des Frühübergangs in Gymnasien? - In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie 46 (2014) 1, S. 35-50 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-146089
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)