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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Die Frage der Prognostizierbarkeit von Schulerfolg in der Sekundarstufe I aufgrund der Benotung in der Primarstufe
Paralleltitel: Prognosis of school achievement by the results in primary school
Autor:
Originalveröffentlichung: Unterrichtswissenschaft 24 (1996) 4, S. 343-360
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Empirische Forschung; Methode; Vergleich; Soziale Herkunft; Schullaufbahn; Beratung; Primarbereich; Sekundarbereich; Lehrer; Schüler; Schulerfolg; Schulnote; Schülerleistung; Statistik; Auslese; Bewertung; Leistung; Leistungsmessung; Prognose; Forschungsprojekt; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0340-4099
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): In einem Schulsystem, das auf früher Selektion (mit dem 10. Lebensjahr) basiert, wäre die genaue Feststellbarkeit wie auch eine gewisse Stabilität des Kriteriums, nach dem differenziert wird, für eine gerechte Zuteilung notwendig. Obwohl in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, daß Schulnoten ein relativ schwacher Prädiktor für spätere Leistungen sind, wird an der Berechtigungsfunktion von Abschlußzeugnissen festgehalten. Um festzustellen, inwieweit die Zeugnisnoten der 4. Schulstufe tatsächlich mit dem Schulerfolg auf der 8. Schulstufe korrelieren, ist eine Untersuchung nur in einem einheitlichen Schulsystem möglich. Aus diesem Grund wurde erstmals ein gemeinsames österreichisch-ungarisches Projekt durchgeführt, in welchem die Stabilität (oder Instabilität) von Leistungen über einen Zeitraum von vier Jahren überprüft werden sollte. Die statistische Auswertung zeigte, daß die Prognose für eine mittlere Schülergruppe wohl ausreicht, für die ca. 40% des oberen bzw. unteren Leistungsbereiches jedoch keine hinreichende Gültigkeit hat. In einem gegliederten Schulsystem kann dies Fehlentscheidungen in der Schullaufbahn zur Folge haben. Eine spätere Auslese in niveauunterschiedliche Schularten - wie sie auch in mehreren Bundesländern Deutschlands üblich ist - könnte nach Meinung der Autorin diese Problematik reduzieren. (DIPF/Orig.).
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Unterrichtswissenschaft Jahr: 1996
Statistik: Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 30.08.2013
Empfohlene Zitierung: Böhnel, Elisabeth: Die Frage der Prognostizierbarkeit von Schulerfolg in der Sekundarstufe I aufgrund der Benotung in der Primarstufe - In: Unterrichtswissenschaft 24 (1996) 4, S. 343-360 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-79436