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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:
TitelDie professionelle Konstruktion der Schule. Historische Ambivalenz eines Autonomisierungsprozesses
Autor
OriginalveröffentlichungLeschinsky, Achim [Hrsg.]: Die Institutionalisierung von Lehren und Lernen. Beiträge zu einer Theorie der Schule. Weinheim u.a. : Beltz 1996, S. 285-298. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 34)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Schultheorie; Reformpädagogik; Methodenfreiheit; Bildungsgeschichte; Autonomie; Schulaufsicht; Schulentwicklung; Volksschule; Lehrer; Unterrichtsmethode; Geschichte <Histor>; Geschichtsschreibung; Beruf; Professionalisierung; Pädagogischer Beruf; Berufsrolle; Deutschland <bis 1945>
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN3-407-41135-9
ISSN0514-2717
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Während die Lehrprofession sich in der historischen Analyse als abhängig-unselbständiger Teil eines bürokratisch kontrollierten Bildungswesens darstellt, erscheint der gleiche Beruf in aktuellen Untersuchungen als wesentlicher und selbst auch handlungsfähiger, jedenfalls in den Konsequenzen des Handelns autonom wirksamer Faktor der Gestaltung des Schullebens. In der Konkurrenz der hier skizzierten Thesen ergibt sich deshalb die eigentümliche Konstellation, daß die historische Lehrerforschung einen Prozeß negiert, der für die Moderne ansonsten typisch ist, nämlich den Prozeß der zunehmenden Ausprägung, ja funktionalen Reinigung der spezifischen Funktion von Sozialsystemen und damit die Konstruktion ihrer Autonomie. Dagegen zeigt die empirische Schulforschung genau das, was man von den Historikern erwartet hätte, nämlich eine Bestätigung für den generellen Trend im Prozeß der Moderne, die Autonomisierung der Schule und die systematische Eigenständigkeit der Lehrerarbeit. [Im Aufsatz] steht die Frage im Zentrum, ob sich dieser Konflikt der Perspektiven auf die Arbeit des Lehrers und die Spannung zwischen den historischen und den sozialwissenschaftlichen Deutungen von Schule erklären und vielleicht in einem neuen Interpretationsangebot auflösen läßt. [... Es werden] - im wesentlichen historisch argumentierend - zunächst die leitenden Annahmen der Bildungsgeschichtsschreibung noch einmal diskutiert, vor allem aber - in einer notwendig skizzenhaften Darstellung - zentrale Dimensionen der Entwicklung von Schule und Lehrerarbeit unter dem Aspekt der Autonomisierung und der zunehmenden Bedeutung der pädagogischen Profession vorgestellt und dann in ihrer Ambivalenz, also Modernität, diskutiert [...]. (Orig.)
Beitrag in:Die Institutionalisierung von Lehren und Lernen. Beiträge zu einer Theorie der Schule
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Eintrag erfolgte am10.12.2014
Empfohlene ZitierungTenorth, Heinz-Elmar: Die professionelle Konstruktion der Schule. Historische Ambivalenz eines Autonomisierungsprozesses - In: Leschinsky, Achim [Hrsg.]: Die Institutionalisierung von Lehren und Lernen. Beiträge zu einer Theorie der Schule. Weinheim u.a. : Beltz 1996, S. 285-298. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 34) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-98037
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