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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel
Liberalismus, Ideologiekritik und Antipädagogik
ParalleltitelLiberalism, critique of ideology, and the anti-educational movement: a discussion of C. Bereiter's "Must we educate?" (1973) and K. Harris' "Education and knowledge: the structured misrepresentation of reality" (1979)
Autoren ; GND-ID
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 27 (1981) 1, S. 105-125 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Erziehungswissenschaft; Erziehungsphilosophie; Pädagogik; Pädagogisches Denken; Erziehung; Erziehungsziel; Antiautoritäre Erziehung; Antipädagogik; Kritik
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Bildungs- und Erziehungsphilosophie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im Denken der sog. "Antipädagogik", die sich als eine Meinungsmode in der pädagogischen Diskussion der Bundesrepublik relativ weit ausgebreitet hat, wird nicht mehr- wie in der pädagogischen Tradition, auf die sie durchaus zurückfuhren ist (Rousseau) - eine schlechte Erziehungspraxis im Namen einer Idee besserer Erziehung kritisiert, sondern die Idee der Erziehung überhaupt aufgegeben. Dieser Angriff zielt auf den Kern des pädagogischen Denkens, und er scheint einem langfristigen Trend des kulturellen Wandels in postmodernen Industriegesellschaften zu entsprechen. Während in der Bundesrepublik die Antipädagogik vor allem von provozierenden Polemiken getragen wird, gibt es in den USA neuerdings auch Arbeiten, welche die Antipädagogik in diskussionsfähiger Weise theoretisch zu begründen versuchen. Damit ist das traditionelle pädagogische Denken in doppelter Weise herausgefordert durch eine verbreitete Stimmung im Praxisfeld der Erziehung selbst und durch fundierte theoretische Begründungen. Der vorliegende Beitrag stellt sich dieser Herausforderung und (1) legt den Ausgangspunkt und einige Polemiken der Antipädagogik dar, (2) diskutiert zwei amerikanische Begründungsarbeiten, die verschiedene Varianten der Antipädagogik darstellen, und (3) weist einige innere Widerspruche des antipädagogischen Denkens auf und schätzt dessen Bedeutung im Kontext gegenwärtigen gesellschaftlichen Bewußtseins ab. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 1981
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am03.02.2021
Empfohlene ZitierungLehmann, Thomas; Oelkers, Jürgen: Liberalismus, Ideologiekritik und Antipädagogik - In: Zeitschrift für Pädagogik 27 (1981) 1, S. 105-125 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-141389 - DOI: 10.25656/01:14138
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