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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDie Mühen der (Hoch)Ebene – Studieren zur beruflichen Umorientierung
ParalleltitelHigh(er) level efforts – studying for professional reorientation
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungMagazin Erwachsenenbildung.at (2018) 34, 10 S.
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Hochschule; Hochschulbildung; Erwachsenenbildung; Bildungszugang; Bildungsteilnahme; Bildungschance; Beruflicher Aufstieg; Soziale Herkunft; Hochschulzugang; Bildungsbiografie; Berufswandel; Tertiäre Bildung; Empirische Untersuchung; Österreich
TeildisziplinBildungssoziologie
Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Fraglos hat sich der österreichische Hochschulsektor in den letzten beiden Jahrzehnten für „nicht-traditionelle Studierende“ geöffnet. Aber hat er sich tatsächlich umfassend geöffnet oder doch eher partitioniert und damit die „ständische Kanalisierung“ von Bildungschancen im tertiären Sektor fortgeführt? Wie sehen Studienrealität und Lebensumstände jener aus, die über höhere Bildung ihre eingeschlagenen Bahnen verlassen wollen und sich beruflich umorientieren? Zeitigen die hohen Kosten und Mehrfachbelastungen Auswirkungen auf Studienwahl, Studiendauer und Studienerfolg ? Dieser Beitrag zeigt anhand von Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2015 u.a., dass den untersuchten Studierenden nicht alle Bereiche des tertiären Sektors gleichermaßen zugänglich zu sein scheinen. So bestehen etwa erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern, sind überdurchschnittlich viele sich beruflich umorientierende Studierende an Pädagogischen Hochschulen oder in Fachhochschulen anzutreffen. Fazit der AutorInnen: UmorientiererInnen sind nicht zuletzt aufgrund der (materiellen) Mehrfachbelastung eine höchst vulnerable Gruppe. Universitäten könnten zeigen, dass sie es mit der tertiären Erwachsenenbildung ernstnehmen, indem sie einen stärkeren Fokus auf diese Gruppe legen und berufsbegleitende Angebote schaffen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The Austrian higher education sector has unquestionably opened up to “non-traditional students” over the past two decades. But has it actually opened up or has it partitioned itself instead and thus continued the “channelling” of educational opportunities in the tertiary sector based on socioeconomic class? What is the reality of studying like and what are the actual circumstances for those who want to leave the beaten path and reorient themselves professionally via higher education? Do the high costs and multiple burdens have an impact on the choice of a study programme, its length and its success? Based on data including the Student Social Survey 2015 (Studierenden-Sozialerhebung 2015), this article shows that the students investigated do not appear to have equal access to all areas of the tertiary sector. For example, there are substantial differences between women and men, and a greater than average number of students reorienting themselves professionally can be found at universities of teacher education or at universities of applied sciences. The authors conclude that people reorienting themselves professionally are a highly vulnerable group not the least because of multiple (material) burdens. Universities could show that they take tertiary adult education seriously by focusing more strongly on this group and creating part-time programmes. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=12210&aid=12468
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2018
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am20.07.2018
Empfohlene ZitierungSchwarzenbacher, Iris; Hartl, Jakob; Grabher-Wusche, Angelika: Die Mühen der (Hoch)Ebene – Studieren zur beruflichen Umorientierung - In: Magazin Erwachsenenbildung.at (2018) 34, 10 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-157375
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