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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelHöherqualifizierung und intergenerationale Fremdheitsrelationen. Widerstand gegen bildungshemmende und konfliktäre Verhältnisse
ParalleltitelHigher qualifications and intergenerational relations of otherness. Resistance to adversarial relationships that hinder education
Autor
OriginalveröffentlichungMagazin Erwachsenenbildung.at (2018) 34, 11 S.
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Erwachsenenbildung; Höherqualifikation; Kind-Eltern-Beziehung; Generationenbeziehung; Einflussfaktor; Berufsreifeprüfung; Beruflicher Aufstieg; Biografieforschung; Soziale Herkunft; Sozialer Konflikt; Erwartungshaltung; Einstellung <Psy>; Empirische Untersuchung
TeildisziplinBildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Menschen in höherqualifizierenden Bildungsprozessen sind immer auch Söhne und Töchter von Müttern und Vätern und deren tief verankerten Selbst- und Sinnkonzeptionen, die implizit oder explizit auch Erwartungen an das Bildungsverhalten des Kindes miteinschließen. Sich gegen das traditionelle, konservativ-bewahrende Bildungsklima im Elternhaushalt aufzulehnen, ist damit eine Form widerständigen Verhaltens, erzeugt „intergenerationale Fremdheitsrelationen“, die individuell bewältigt werden müssen. Der vorliegende Beitrag holt Daten aus der Schatzkiste der 1990er Jahre, die eine intergenerationelle Betrachtung von Höherqualifizierung erlauben. Beschrieben wird das Bildungsklima im Elternhaus der ersten Generation an TeilnehmerInnen der Berufsreifeprüfung und dessen Einflussnahme auf diese „Pionierkohorte“ an BildungsaufsteigerInnen. Grundlage hierfür sind Ausführungen zum Generationenbegriff (der weit mehr ist als die primäre Eltern-Kind-Beziehung) und zu intergenerationellen Beziehungen als gesellschaftliches Ordnungsprinzip und Konstruktionsprinzip gesellschaftlicher Mentalitäten. Abschluss des Beitrages bildet der Befund, dass die Erforschung dieses Phänomens der Entwurzelung von sozial, generational konstruierten Sinnkonzepten noch markante Lücken aufzeigt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):People involved in educational processes to receive higher qualifications are always sons and daughters of mothers and fathers and their parents’ deeply rooted ideas about the self and meaning, which implicitly or explicitly include expectations about the educational behaviour of their child. To rebel against the traditional, conservative educational atmosphere in their parents’ household is thus a form of resistance behaviour that produces “intergenerational relations of otherness” that must be overcome individually. This article takes data from the treasure trove of the 1990s that permits higher qualifications to be considered from an intergenerational standpoint. A description is provided of the educational climate in the parents’ home of the first generation to pass the vocational school-leaving exam (Berufsreifeprüfung) and its influence on this “pioneer cohort” of those who have experienced educational upward mobility. It includes explanations of the concept of generations (which is much more than the primary parent-child relationship) and of intergenerational relationships as the principle of social order and the principle of the construction of social mentalities. The article concludes with the discovery that the investigation of this phenomenon of uprooting still reveals significant gaps in socially, generationally constructed concepts of meaning. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=12210&aid=12469
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2018
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am20.07.2018
Empfohlene ZitierungSchlögl, Peter: Höherqualifizierung und intergenerationale Fremdheitsrelationen. Widerstand gegen bildungshemmende und konfliktäre Verhältnisse - In: Magazin Erwachsenenbildung.at (2018) 34, 11 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-157384
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